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Schadensminderungsrichtlinien wesentlich zur Verhinderung von Krebs, sagen I-Com und MEPs

·Lesedauer: 3 Min.
  • Die beim Roundtable präsentierte I-Com-Studie legt nahe, dass Schadensminderungsrichtlinien in den Plan zur Bekämpfung von Krebs aufgenommen werden müssen

  • MEPs unterstützen die Ergebnisse von I-Com und engagieren das Spezialkomitee zur Bekämpfung von Krebs, um Europas Beating Cancer Plan dazu zu bewegen, sich mit der Verhinderung von Krebs auseinanderzusetzen und Schadensminderungsrichtlinien einzuführen

  • Der Roundtable ist die erste Veranstaltung, die Experten und MEPs von acht Ländern zusammenführt, um das Potenzial der Schadensminderung in Europas Beating Cancer Plan hervorzuheben

I-Com, das Institute for Competitiveness, führte gestern einen bahnbrechenden Roundtable im Zusammenhang mit Europas Beating Cancer Plan durch, der hier zusammengefasst ist. Der Veranstaltung wohnten politische Entscheidungsträger aus dem gesamten politischen Spektrum, Akademiker und Wissenschaftler bei, um die Ergebnisse ihrer Studie zu besten Vorgehensweisen zur Bekämpfung von Krebs zu präsentieren.

Beim Roundtable wurden beste Vorgehensweisen und Erfolge von Schadensminderungsrichtlinien in ganz Europa diskutiert. Bürger dazu zu befähigen, gesünder zu leben, indem weniger riskante Produkte zugänglicher gemacht werden, wie etwa E-Zigaretten für Raucher, indem Informations- und Bewusstseinskampagnen über den verantwortungsvollen Konsum von Alkohol durchgeführt werden, und indem die Infrastruktur zur Förderung körperlicher Aktivität gebaut wird, sind Beispiele für die Kernideen, die den evidenzbasierten Ansatz hinter den Schadensminderungsrichtlinien antreiben. Während den öffentlichen Beratungen zum Beating Cancer Plan hoben 20 Prozent der Beiträge das Potenzial der Schadensminderung hervor.

Dolors Montserrat, gastgebende MEP und Mitglied des Spezialkomitees für Krebs, sagte:

„Ich möchte I-Com für die soeben veröffentlichte Studie danken, zumal sie verdeutlicht, dass Verhinderungsrichtlinien, die auf die Reduzierung von Risikofaktoren abzielen, viel Potenzial im Hinblick auf die Bekämpfung von Krebs in Europa haben. Das Spezialkomitee für Krebs und das Europäische Parlament begrüßen die Ergebnisse der Studie, die für die zukünftigen Maßnahmen des Beating Cancer Plan richtungsweisend sind. Wir wünschen uns, dass das Parlament bei der Entwicklung des Plans in effektiver und fruchtbarer Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission eine Schlüsselrolle spielt."

In einem Kommentar zum Roundtable äußerte sich Stefano da Empoli, Präsident von I-Com, wie folgt:

„Mit Freude präsentierten wir unsere Empfehlungen, dass Schadensminderung die Verhinderung von Krebs unterstützen kann. Es ist jetzt klar, dass Experten für öffentliche Gesundheit, politische Entscheidungsträger und Akademiker allesamt den Einschluss von Schadensminderungsrichtlinien befürworten, um Krebs zu verhindern und den Schaden durch Tabak, Alkohol und ungesunde Ernährung zu mindern. Gesetzgeber müssen Patienten stets fest im Blick haben. Jetzt ist die Zeit, um Schadensminderung aufzugreifen."

Margratis Schinas, EU-Kommissar für die Förderung der europäischen Lebensweise, meinte:

„Mit dem Plan möchten wir erreichen, dass Krebs nicht länger das Wegfallen von Chancen,
Aussteigen von Projekten oder Stigmatisierung bedeuten sollte.
Stattdessen soll Krebs eines Tages zugängliche Therapien, Genesung
und daher Lebenschancen für alle Betroffenen bedeuten.
Und das ist möglich. Bis zu 40 Prozent von Krebskrankheiten können verhindert werden."

Zu den empfohlenen Vorgehensweisen von I-Com zur Minimierung der Schäden durch Alkohol, Tabak und Ernährung gehören: die Verfügbarkeit von Alkohol reduzieren, die Zugänglichkeit von nicht zum Rauchen bestimmten Tabakerzeugnissen verbessern und die Infrastruktur zur Förderung körperlicher Aktivität aufbauen.

ÜBER I-COM

Das Institute for Competitiveness (I-Com) ist ein italienischer unabhängiger Thinktank mit Niederlassungen in Rom und Brüssel, der 2005 von einer Gruppe von Akademikern, Experten und Managern gegründet wurde. I-Com zielt darauf ab, die öffentliche Debatte auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene zu beeinflussen, indem es die wichtigsten Antriebskräfte für Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum analysiert.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

Originalversion auf businesswire.com ansehen: https://www.businesswire.com/news/home/20200930005313/de/

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Mattia Ceracchi, Head of EU Affairs, I-Com
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