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Santander stärkt mit dem Abschluss der Investition in Ebury seine internationalen Handelsgeschäfte für KMU

  • Die Transaktion hat alle aufsichtsrechtlichen Genehmigungen der entsprechenden Behörden erhalten
  • Santander erwirbt einen Anteil von 50,1 % an Ebury nach einer Investition von 350 Millionen Pfund (ca. 400 Millionen Euro) und wird damit die Expansionspläne für Lateinamerika und Asien in Bezug auf die Zahlungs- und Währungsplattform für KMU unterstützen

Banco Santander meldete heute den Abschluss des Erwerbs eines Anteils von 50,1 % an Ebury, einer der besten internationalen Plattformen für Zahlungsverkehr, Devisen und internationales Cash-Management für KMU, nachdem sie alle aufsichtsrechtlichen behördlichen Genehmigungen erhalten hat. Diese Transaktion wurde im November 2019 angekündigt und ist Teil der digitalen Strategie der Bank, KMU die notwendigen Instrumente für ihre internationale Expansion durch weltweite Handelsfinanzierungsdienstleistungen zur Verfügung zu stellen.

Ebury ist bereits in 17 Ländern aktiv, bietet Zugang zu 140 Währungen und hat seine Einnahmen in den letzten drei Jahren um durchschnittlich 50 % pro Jahr gesteigert. Mit der Unterstützung eines internationalen Konzerns wie Santander wird das Unternehmen sein Geschäft auf andere Märkte in Lateinamerika und Asien ausweiten können. Ebury hat seinen Hauptsitz in Großbritannien und betreibt dort eine einzigartige weltweite Vertriebsplattform, die sich auf ein datengesteuertes Geschäftsmodell stützt, das erstklassige Produkte und Kundenerlebnisse bietet.

Santander hat 350 Millionen Pfund (rund 400 Millionen Euro) in die Transaktion investiert. 70 Millionen Pfund wurden zur Bekräftigung der internationalen Expansion für die Stärkung der Ressourcen des Unternehmens verwendet. Durch die Vereinbarung erhält Ebury Zugang zum internationalen Netzwerk von Santander. Die Bank betreut bereits mehr als vier Millionen KMU weltweit, von denen über 200.000 international tätig sind. Die Bank kann Ebury zudem Unterstützung für den bestehenden Kundenstamm bestehend aus KMU und Unternehmen sowie Vereinbarungen mit Finanz- und anderen Industriepartnern bieten.

Sergio Rial, Chairman von Santander Brasilien und Chairman von Ebury, sagte: „Die Beteiligung an Ebury ist ein bedeutender strategischer Meilenstein für die Bank, mit dem wir unsere Kapazitäten in einem spannenden Markt mit hohem Wachstumspotenzial stärken können. Diese neue Akquisition ermöglicht uns den Ausbau des weltweiten Handelsdienstleistungsgeschäftes mithilfe einer neuen erstklassigen Plattform, für die wir in den kommenden Jahren eine bedeutende Kapitalrendite erwarten."

Juan Lobato und Salvador Garcia, Mitbegründer von Ebury, erläuterten: „In etwas mehr als zehn Jahren ist Ebury von einer kleinen Finanztechnologiefirma zu einem Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeitern gewachsen. Dank der Unterstützung von Santander können wir mit dem Unternehmen jetzt noch stärker international expandieren und neue Märkte erschließen."

Mit ihrem weltweiten Handelsdienstleistungsgeschäft unterstützt Santander den Zugang kleiner und mittlerer Unternehmen zu internationalen Märkten durch Handelsfinanzierung, Logistik, Zahlungsverkehr und Devisen mit schnellen und effizienten Dienstleistungen. Mit einem Einnahmepool von rund 200 Milliarden US-Dollar verfolgt die Bank mit ihrer weltweiten Plattform das Ziel, für KMU, die in Europa und Lateinamerika international handeln wollen, führend tätig zu sein und mittelfristig auf 20 Märkte zu expandieren.

Abschlussdaten für 2019 zufolge betreut Ebury mehr als 43.000 aktive Unternehmen und ist in mehr als 140 Währungen tätig. Die Einnahmen von Ebury stiegen im letzten Berichtszeitraum um mehr als 60 % und für das im April 2020 endende laufende Geschäftsjahr ist mit einem Wachstum von 60 % zu rechnen.

Banco Santander (SAN SM, STD US, BNC LN) ist eine führende Privat- und Geschäftsbank mit Hauptsitz in Spanien und bedeutender Präsenz in zehn Kernmärkten Europas und Amerikas, die 1857 gegründet wurde. Gemessen am Börsenwert ist sie eine der größten Banken der Welt. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen und Unternehmen auf einfache, persönliche und faire Weise zum Erfolg zu verhelfen. Santander arbeitet am Aufbau einer verantwortungsbewussteren Bank und ist zur Erfüllung dieses Ziels eine Reihe von Verpflichtungen eingegangen. Dazu gehört die Zusage, zwischen 2019 und 2025 über 120 Milliarden Euro an grüner Finanzierung aufzubringen und im gleichen Zeitraum mehr als 10 Millionen Menschen finanzielle Teilhabe zu ermöglichen. Ende 2019 verfügte Banco Santander über ein Vermögen von insgesamt 1,05 Billionen Euro, 145 Millionen Kunden, davon 21,6 Millionen treue und 37 Millionen digitale Kunden (52 % der aktiven Kunden), 12.000 Filialen und 200.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2019 erzielte Banco Santander einen zurechenbaren Gewinn von 8,252 Milliarden Euro, eine Steigerung von 2 Prozent zum Vorjahreszeitraum.

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