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Sam Bankman-Fried könnte wegen FTX-Pleite im Gefängnis landen

FTX-Gründer Sam Bankman-Fried galt lange als „Wunderkind“ der Branche. Doch der Kollaps der Krypto-Börse offenbarte zumindest große Mängel in der Unternehmensführung.  - Copyright: Tom Williams/CQ-Roll Call, Inc via Getty Images
FTX-Gründer Sam Bankman-Fried galt lange als „Wunderkind“ der Branche. Doch der Kollaps der Krypto-Börse offenbarte zumindest große Mängel in der Unternehmensführung. - Copyright: Tom Williams/CQ-Roll Call, Inc via Getty Images

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Sam Bankman-Fried, dem Gründer der insolventen Krypto-Börse FTX, könnten laut eines Berichts im US-Medium CNBC etliche Jahre im Gefängnis drohen. Allerdings müssten ihn die US-Behörden dafür erst einmal verhaften können, denn der Unternehmer hält sich auf den Bahamas auf. Zudem wird es Monate, wenn nicht Jahre dauern, alle Beweise vollständig zusammenzutragen.

Theoretisch können Privatpersonen derzeit Klagen gegen Bankman-Fried einreichen. Der einstige Milliardär behauptet jedoch, er sei auf ein Vermögen von rund 100.000 US-Dollar abgestürzt. Gleichzeitig wurde bekannt, dass FTX mit seinen Versuchen, Kapital zu beschaffen, um die Firma doch noch zu retten, endgültig gescheitert ist. Dies berichtete das „Wall Street Journal“. Laut Marktdaten und Krypto-Forschern waren die Token, die das Unternehmen als Kapitalanlage angab, wahrscheinlich weit weniger wert als die 6,4 Milliarden US-Dollar, die in der Bilanz vermerkt waren. [Mehr bei CNBC und Wall Street Journal]

Auf Gründerszene: Das Carsharing-Unternehmen Miles hat im November seinen Wettbewerber Weshare übernommen. Eine große Überraschung. Wie es zu dem Deal kam, darüber spricht Miles-CEO Oliver Mackprang in der aktuellen Folge unseres Podcasts „So geht Startup“. Und er erzählt auch, wieso er seine Firma niemals an die Weshare-Mutter VW verkauft hätte. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Slack-CEO Stewart Butterfield plant, den Bürokommunikations-Anbieter nächsten Monat zu verlassen. Die Nachricht folgt auf eine Meldung des Mutterunternehmens Salesforce, dass auch Salesforce-Co-CEO Bret Taylor ab Januar nicht mehr im Unternehmen tätig sein wird. Marc Benioff wird dann alleiniger CEO des von ihm mitgegründeten Unternehmens sein. Taylor galt als Architekt des Deals mit Slack, die bisher teuerste Akquisition von Salesforce, bei der 27,7 Milliarden US-Dollar flossen. [Mehr bei Bloomberg und Wall Street Journal]

Der Bitcoin könnte im nächsten Jahr auf einen Marktwert von 5000 US-Dollar fallen. Dies ist eines der Szenarien, die die Großbank Standard Chartered in einer Veröffentlichung mit dem Titel „Die Finanzmarktüberraschungen von 2023“ skizzierte. Laut der Bank könnten steigende Renditen zusammen mit einem Einbruch der Technologieaktien zu einer Beschleunigung des Bitcoin-Ausverkaufs führen. Letzteres könnte unter Umständen weitere Insolvenzen und Zusammenbrüche in der Krypto-Welt verursachen. [Mehr bei CNBC]

Neuralink, ein Medizintechnik-Unternehmen von Elon Musk, wird wegen möglicher Verstöße gegen das Tierschutzgesetz untersucht. Mitarbeiter haben sich laut Reuters darüber beschwert, dass Tierversuche überstürzt durchgeführt würden und dies unnötiges Leid und Todesfälle verursachen würde. Neuralink entwickelt ein Gehirnimplantat, das unter anderem gelähmten Menschen dabei helfen soll, wieder zu gehen. [Mehr bei Reuters]

Pinterest wird Einstellungen für den Rest des Jahres verlangsamen und zudem einen Teil seines Rekrutierungsteams entlassen. Die digitale Scrapbooking-Website beschäftigte im Oktober fast 4000 Mitarbeiter, 27 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Wie viele Angestellte genau entlassen werden, ist nicht bekannt, doch die Kürzungen scheinen nicht ebenso gravierend zu sein wie die Massenentlassungen bei anderen großen Technologieunternehmen wie Meta, Twitter oder Snap. [Mehr bei The Information]

Goto, der indonesische Techkonzern, der aus der Fusion des Fahrdienstleisters Gojek und des E-Commerce-Marktplatzes Tokopedia entstanden ist, ist an der Börse empfindlich abgestürzt. Der Konzern hat seit seinem Börsengang im April fast 70 Prozent seines ursprünglichen Werts von rund 28 Milliarden US-Dollar verloren. [Mehr bei CNBC]

Die Deutsche Telekom streitet sich mit dem Facebook-Konzern Meta vor Gericht. Es geht dabei um die Frage, ob sich Angebote wie Instagram, Netflix oder Youtube an den Kosten für neue Glasfaserleitungen in Europa beteiligen sollen. Letzteres fordern die Telekomkonzerne und laut eines Berichts des „Handelsblatts“ haben die Firmen mächtige Verbündete gefunden. [Mehr bei Handelsblatt]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Das Schweizer Startup Loft Dynamics baut Flugsimulatoren für Piloten, die mit VR-Brille funktionieren. Airbus ist bereits Kunde. US-Investoren geben nun 19 Millionen Euro. [Mehr bei Gründerszene]

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Einen schönen Dienstag!

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