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Salzburger E-Mobility-Startup für 250 Millionen in die USA verkauft

·Lesedauer: 2 Min.
Has To Be vertreibt eine Software, die sich um die Verwaltung der Ladestationen kümmert.
Has To Be vertreibt eine Software, die sich um die Verwaltung der Ladestationen kümmert.

Europa hat dem Diesel ein Ablaufdatum gegeben, nun geht das Rennen um die Ladenetze los: Chargepoint kauft das Salzburger Startup Has To Be für einen vorläufigen Kaufpreis von etwa 250 Millionen Euro. Die Kalifornier sind kürzlich über einen Spac-Deal an die Börse gegangen, Has To Be erhält also auch Anteile am neuen Eigentümer. Damit dürfte es sich um einen der größten Exits der Österreicher Gründerszene handeln.

Mit der Übernahme will das 2007 in Kalifornien gegründete Unternehmen vom wachsenden E-Mobility-Markt in Europa profitieren. Has To Be hat im deutschsprachigen Raum eine Kooperation mit Anbietern von mehr als 40.000 Ladestationen für E-Autos, dazu mehr als 250.000 Ladepunkte im Roaming-Netzwerk. Das heißt, dass Besitzer die Akkus auch über Roaming aufladen können.

Has To Be wurde 2013 von Martin Klässner und Alexander Kirchgasser gegründet und zählt heute 125 Mitarbeiter. Das Unternehmen vertreibt eine Software, die sich um die Verwaltung der Ladestationen kümmert. Marken wie VW nutzen das Tool des Startups. Der Autokonzern kaufte 2019 rund 25 Prozent des Salzburger Softwareanbieters. Has To Be hat im vergangenen Jahr eigenen Angaben zufolge etwa 9,5 Millionen Euro Umsatz gemacht.

Vielleicht der größte Exit Österreichs

Für die Startup-Szene in Österreich ist ein Exit in dieser Größenordnung selten. Zuletzt wurde das Wiener Deep-Tech-Startup Kaleido AI von der Designplattform Canva übernommen – laut Branchen-Insidern für einen hohen zweistelligen Millionenbetrag. Im Jahr 2015 zahlte Adidas für die Fitness-App Runtastic etwa 220 Millionen Euro. Shpock wurde für 200 Millionen Euro übernommen und der Verkaufspreis für die Diabetes-App MySugar lag zwischen 70 und 200 Millionen Euro.

Dafür machten die beiden österreichische Startups Bitpanda und Gostudent in den vergangenen Monaten mit ihrem Aufstieg zum Unicorn Schlagzeilen. Die Bewertung des Neobrokers Bitpanda stieg im März nach einer Series-B-Runde auf insgesamt eine Milliarde Euro. Nur drei Monate später wurde Gostudent mit einer Bewertung von 1,4 Milliarden Euro zum zweiten Unicorn Österreichs.

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