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Salesforce schreibt bestes erstes Quartal der Firmengeschichte

·Lesedauer: 4 Min.
Salesforce hebt die Umsatzprognose für das Geschäftsjahr an.
Salesforce hebt die Umsatzprognose für das Geschäftsjahr an.

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Salesforce schreibt das beste erste Quartal der Firmengeschichte und meldet ein Umsatzplus von 23 Prozent. Das Unternehmen profitiert derzeit vom Trend zum Homeoffice. Der Umsatz des SAP-Konkurrenten kletterte von Februar bis April auf fast sechs Milliarden Dollar, der Gewinn stieg auf 469 Millionen Dollar nach 99 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Damit übertrifft Salesforce die Erwartungen von Analysten. Die Aktie legte nachbörslich drei Prozent zu.

Der Umsatzgewinn der Abonnement- und Support-Angebote betrug 1,75 Milliarden Dollar, was einem Anstieg von 28 Prozent entspricht. Das Salesforce-Kernprodukt, mit dem Vertriebsmitarbeiter Geschäftsmöglichkeiten verfolgen, erzielte einen Umsatz von 1,39 Milliarden Dollar, ein Plus von elf Prozent. Das Unternehmen kündigte an, seine Dreamforce-Konferenz in diesem Jahr in San Francisco sowie in New York, Paris und London abzuhalten. Im letzten Jahr hatte die Konferenz wegen der Pandemie virtuell stattgefunden. [Mehr bei CNBC und Handelsblatt]

Auf Gründerszene lest ihr heute: Ada Health bietet einen intelligenten Kommunikationsassistenten, der Menschen hilft, Beschwerden einzuschätzen und dann eine Diagnose liefert, um die beste Behandlung zu finden. Nun sammelte das Startup 74 Millionen Euro ein. Die Unterstützer sind das Pharmaunternehmen Bayer und der Elektronikkonzern Samsung. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Dell meldet für das erste Quartal ein Umsatzwachstum von zwölf Prozent auf 24,5 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht der Prognose der Analysten. Die Aktie ist in diesem Jahr um 36 Prozent gestiegen. Dell profitiert von hohen Ausgaben von Unternehmen und Verbrauchern für Laptops und Desktop-Computer. Der Umsatz von Consumer-PCs stieg um 42 Prozent auf 3,5 Milliarden Dollar. Die PC-Verkäufe an Unternehmen und Regierungsbehörden stiegen um 14 Prozent auf 9,8 Milliarden Dollar. [Mehr bei Bloomberg]

Teslas Model 3-Limousine hat sein Top-Ranking verloren. Wie Bloomberg berichtet, sagte das einflussreiche Magazin Consumer Reports, es habe die Bezeichnung entfernt, nachdem Tesla Radar als Ergänzung zu seinen kamerabasierten Sensoren abgeschafft hatte, was vorübergehend mehrere fortschrittliche Sicherheitssysteme außer Kraft setzte. Das Magazin sagte, die Bewertung des Model 3 sei um drei Punkte auf 75 gesunken, dies sei aber immer noch genug, um seinen „empfohlenen“ Status beizubehalten. [Mehr bei Bloomberg]

Amazon, Microsoft und Google konkurrieren um einen Mega-Cloud-Deal mit Boeing. Dieser soll einen Wert von mindestens einer Milliarde US-Dollar haben. Das Cloud-Geschäft von Boeing ist für Amazon und Microsoft von besonderer Bedeutung, da beide in der Nähe von Boeing in Seattle ansässig sind. Für Boeing ist die Modernisierung seiner Technologie wichtig, um sich von Reputationsschäden zu erholen, die durch technische Probleme seiner Flugzeuge entstanden sind. Die Wettstreite um das Anwerben von Marken-Cloud-Kunden haben in den letzten Jahren zugenommen, da immer mehr Unternehmen und Regierungsbehörden ihre Computeranforderungen an Cloud-Unternehmen auslagern, anstatt ihre eigene Hardware und Software intern zu betreiben. [Mehr bei The Information]

Facebook hebt sein Verbot von Posts auf, in denen behauptet wird, Covid-19 sei von Menschenhand hergestellt worden. Dies stellt eine Kehrtwende von der bisherigen Debatte über die Ursprünge der Pandemie dar. Das Wall Street Journal berichtete am Sonntag, dass drei Forscher des chinesischen Wuhan Institute of Virology im November 2019 so krank wurden, dass sie nach einem zuvor nicht veröffentlichten US-Geheimdienstbericht im Krankenhaus behandelt werden mussten. US-Präsident Biden ordnete inzwischen eine Untersuchung des Geheimdienstes zur Entstehung des Virus an. [Mehr bei Wall Street Journal und Axios]

Börsengänge und Finanzierungsrunden: Das Fintech-Startup Acorns plant den Börsengang durch den Zusammenschluss mit einem Blankoscheck-Unternehmen. Der Hersteller einer Spar- und Investitions-App gab am Donnerstag einen Deal mit Pioneer Merger Corp, einem börsennotierten Akquisitionsunternehmen für besondere Zwecke, bekannt. Die Fusion bewertet Acorns mit rund 2,2 Milliarden US-Dollar und wird voraussichtlich in der zweiten Hälfte dieses Jahres abgeschlossen. First Move Capital, ein in Boulder in den USA ansässiges Venture-Capital-Unternehmen, das in Gebrauchtwagen-Marktplätze wie Frontier Auto Group und Vroom investiert, hat einen neuen 150-Millionen-US-Dollar-Fonds erstellt. Das Geld soll für Neuinvestitionen verwendet werden. FM Capital investiert in der Regel zwischen fünf und zehn Millionen Dollar in Unternehmen, die nach Ansicht der Partner in der Phase der Serie A transformative Lösungen für den Transport anbieten. [Mehr bei CNBC und Techcrunch]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Das Berliner Startup Choco baut eine App, mit der Restaurants Lebensmittel bestellen können. Trotz der Corona-Pandemie macht das Berliner Startup kaum Verluste. Derzeit bereitet sich Choco auf die Zeit nach der Krise vor und rekrutiert dazu aus dem Valley. [Mehr bei Gründerszene]

Einen schönen Freitag!

Eure Gründerszene-Redaktion

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