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Sachsen-Anhalts Ministerpräsident vor Corona-Beratungen: 'Sollten mehr erlauben'

·Lesedauer: 1 Min.

MAGDEBURG (dpa-AFX) - Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff wirbt dafür, den Corona-Lockdown auch schon vor dem Unterschreiten einer Inzidenz von 50 weiter zu lockern. Die Politik müsse schauen, ob die Bevölkerung noch die nötige Disziplin und Motivation aufbringe, sagte der CDU-Politiker in einem Interview der Funke-Mediengruppe. Viele seien nach dem Lockdown erschöpft. "Daher sollten wir mehr erlauben - mit strengen Hygienemaßnahmen, Tests und Impfangeboten." Als Beispiel nannte er Training im Sportverein in Kleingruppen. Auch eine Perspektive für das Shoppen im Kleidungsladen oder einen Museumsbesuch müsse es geben, sagte Haseloff.

Am Mittwoch beraten die Regierungschefs von Bund und Ländern bei einer Schalte, wie die weitere Corona-Politik aussehen soll. Bisher galt, dass das Infektionsgeschehen möglichst unter 50 oder gar 35 Fälle je 100 000 Einwohner und Woche gedrückt werden soll, ehe Öffnungsschritte möglich sind. Deutschlandweit steigt diese sogenannte 7-Tage-Inzidenz wieder leicht. Die 50 ist deutlich überschritten, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind noch stärker vom Corona-Infektionsgeschehen betroffen.

Er sei der Meinung, dass nicht alles an den Inzidenzen von 35 und 50 festgemacht werden könne, sagte Haseloff der Funke-Mediengruppe weiter. Auch die Zahl der freien Intensivbetten, der Fortschritt beim Impfen und die Teststrategie müssten einbezogen werden. Der CDU-Politiker rechnet nicht damit, dass sich Bund und Länder am Mittwoch auf einen einheitlichen Stufenplan für Corona-Lockerungen einigen. "Man kann nicht alle Länder und Landkreise über einen Kamm scheren." Dafür sei das Infektionsgeschehen zu unterschiedlich. Einheitliche Regeln seien auch gerichtlich nicht haltbar.