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Saarland meldet neuen Rekord bei Erstimpfungen

·Lesedauer: 1 Min.
Corona-Impfung

Das Saarland hat nach eigenen Angaben einen neuen Rekord bei der Impfquote erreicht. 25 Prozent hätten bereits ihre Erstimpfung erhalten, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag mit. Im bundesweiten Vergleich liege das Land damit auf dem ersten Platz. Pro Tag würden 5300 Menschen geimpft. Bei den Zweitimpfungen liege das Saarland im Ländervergleich auf Platz drei.

"Die Impfquote zeigt, dass wir im Saarland eine gute Impfstrategie haben", erklärte Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU). Von Beginn an habe die Strategie die Impfung von Risikopatienten vorgesehen. Gerade bei älteren Menschen habe das Saarland eine hohe Impfquote erreicht, was sich bei den Sterbezahlen positiv bemerkbar mache, erklärte Bachmann.

Gleichzeitig kündigte das Ministerium am Freitag an, allen Menschen ab 60 Jahren die Möglichkeit zur Impfung mit dem Wirkstoff von Astrazeneca zu geben. 7000 Dosen stünden seit Freitag für vorgezogene Impfungen bereit. Bachmann betonte, dass eine Impfung mit Astrazeneca eine Covid-19-Erkrankung effektiv verhindere.

Da ab Samstag die bundeseinheitliche Notbremse gilt, beschloss das saarländische Gesundheitsministerium darüber hinaus, keine eigenen Corona-Zahlen mehr zu veröffentlichen. Da das Gesetz die Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) als Richtlinie ansehe, würden die Saarland-Zahlen ab Samstag nicht mehr veröffentlicht, erklärte Bachmann. "Dennoch werden diese weiterhin erhoben, um das Saarland-Mmodell bei einer Inzidenz von unter 100 sowie unser Monitoring weiterhin zu begleiten."

Das Saarland hatte vor rund drei Wochen mit einem umstrittenen Corona-Modellversuch begonnen. Verschiedene Bereiche dürfen seitdem bei Vorlage eines negativen Tests wieder öffnen. Zudem dürfen sich draußen bis zu zehn Menschen treffen, wenn alle einen aktuellen negativen Schnelltest vorlegen können. Bei hohen Inzidenzen sollen Öffnungsschritte wieder rückgängig gemacht werden.

ald/cfm