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S&T lässt Vorwürfe von Viceroy prüfen - sieht 'Fehleinschätzung'

·Lesedauer: 1 Min.

LINZ (dpa-AFX) - Der österreichische IT-Dienstleister S&T <AT0000A0E9W5> lässt die von dem Finanzinvestor Viceroy Research erhobenen Vorwürfe extern prüfen. Viceroy Research habe in seinem Report zahlreiche weitreichende Fehleinschätzungen getroffen, die einer objektiven Prüfung nicht standhalten würden, sagte Unternehmenschef Hannes Niederhauser am Dienstag in Linz. Viceroy Research habe S&T vor der Veröffentlichung seines Reports nicht kontaktiert, um die darin erhobenen Vorwürfe auch nur ansatzweise zu validieren. Zur Untermauerung der Aussagen in der Stellungnahme habe das Unternehmen eine externe Prüfung durch Deloitte in Auftrag gegeben. Sobald das Ergebnis dieser unabhängigen Untersuchung vorliege, werde S&T dazu weiter Stellung nehmen.

Zusätzlich werde vom Aufsichtsrat ein externer, unabhängiger Experte als Chief Compliance Officer bestellt, teilte das im SDax <DE0009653386> notierte Unternehmen mit. Dieser soll zukünftig die Themen Recht, Compliance und Corporate Governance im S&T-Vorstand übernehmen. Die im Rahmen des sogenannten "TTS"-Programms (Trust-Transparency-Share) eingeleiteten Maßnahmen sollen wie geplant fortgesetzt werden. So soll unter anderem die Komplexität der Unternehmensstruktur reduziert und ein neuer Wirtschaftsprüfer bestellt werden. Der Aufsichtsrat werde der Hauptversammlung im kommenden Jahr vorschlagen, KPMG als neuen Prüfer ab dem Geschäftsjahr 2022 zu bestellen.

Hinter Viceroy Research steckt der spätestens seit der Wirecard-Pleite bekannte Spekulant Fraser Perring. In dem Skandal um den Zahlungsabwickler hatte er zu den frühen Mahnern gehört. Seitdem hat er in Deutschland vor allem mit seinen Berichten über den Leasingspezialisten Grenke <DE000A161N30> und dem Immobilienunternehmen Adler Group <LU1250154413> von sich reden gemacht. Die Aktienkurse der beiden Unternehmen stürzten nach Vorwürfen ebenfalls stark ab und konnten sich seitdem nur etwas davon erholen. Die Aktie von S&T zeigte sich nach der Stellungnahme zunächst erholt und legte vorbörslich um mehr als 5 Prozent.

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