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Ryanair-Chef O’Leary: Je mehr Flugzeuge wir mit nachhaltigem Kerosin betanken, desto teurer könnten die Preise für Lebensmittel werden

·Lesedauer: 1 Min.
Ryanair-Chef Michael O'Leary
Ryanair-Chef Michael O'Leary

Je mehr Flugzeuge mit nachhaltigen Kraftstoffen betankt werden, desto teurer könnten die Preise für Lebensmittel werden. Diese Befürchtung hatte der Chef des Billigfliegers Ryanair, Michael O'Leary, während einer Veranstaltung der US-amerikanischen Nachrichtensender-Gruppe "CNBC" geäußert. Er war in der vergangenen Woche virtuell zu Gast beim "Sustainable Future Forum" des Senders.

"Ich frage mich, was der Einsatz von nachhaltigen Flugkraftstoffen langfristig mit den ohnehin steigenden Lebensmittelpreisen machen wird", sagte der Ryanair-CEO dort. Er spielte darauf an, dass die nachhaltigen Flugkraftstoffe (die sogenannten "Sustainable Aviation Fuels", kurz: SAF) zwar wesentlich besser für die Umwelt sind, zugleich aber derzeit noch teuer und rar.

Die Treibstoffkosten der Airlines machen rund ein Drittel der operativen Gesamtkosten aus – und die SAFs sind im Schnitt vier bis acht Mal teurer als herkömmliches Kerosin. Experten gehen deshalb schon jetzt davon aus, dass auch die Ticketpreise fürs Fliegen mittelfristig steigen werden.

Trotzdem messe er den nachhaltigen Flugkraftstoffen eine hohe Bedeutung zu, sagte O'Leary. Ryanair habe im Frühjahr rund 1,5 Millionen Euro in ein Forschungszentrum in Zusammenarbeit mit der Trinity-Universität in Dublin, dem Firmensitz Ryanairs, investiert.

https://www.youtube.com/watch?v=WMg2V96wjXE

Ryanair hatte vor einigen Monaten bekannt gegeben, bis zum Jahr 2030 12,5 Prozent der Flüge mit nachhaltigen Flugkraftstoffen betreiben zu wollen. Während der CNBC-Veranstaltung gab O'Leary zu, dass das ein "sehr ehrgeiziges Ziel" sei – "ich bin nicht sicher, ob wir das schaffen werden".

Außerdem wolle der Billigflieger 22 Milliarden Dollar in neue Flugzeuge des Typs Boeing 737-8 investieren, die die CO2- und Lärmbelastung im Vergleich zur aktuellen Flotte reduzieren. 2050 wolle man, so Ryanair, eine "klimaneutrale Fluggesellschaft" sein.

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