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Auch bei RWE rückt Arbeitskampf näher

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Dortmund (dapd). Auch bei Deutschlands zweitgrößtem Energieversorger RWE droht ein Arbeitskampf. Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie Energie (IG BCE) teilte am Dienstag mit, die Verhandlungskommission werde nach zwei ergebnislosen Verhandlungsrunden der Großen Tarifkommission vorschlagen, die Tarifverhandlungen für gescheitert zu erklären. Beim Rivalen E.on laufen bereits die Urabstimmungen über einen Streik.

Der IG-BCE (Toronto: BCE.TO - Nachrichten) -Verhandlungsführer Holger Nieden warf RWE (Xetra: 703712 - Nachrichten) vor, die Verhandlungen am Montagabend ganz bewusst gegen die Wand gefahren zu haben: "Wir haben in keinem Punkt echte Fortschritte erreichen können." Dies gelte für den Beschäftigungssicherungsvertrag ebenso wie für die angestrebten Lohnerhöhungen.

Die gemeinsame Tarifkommission der Gewerkschaften IG BCE und ver.di wird am kommenden Dienstag (5. Februar) über das weitere Vorgehen beraten. Die Arbeitgeber hätten bis dahin noch Zeit, "substanziell nachzubessern und so eine weitere Eskalation zu vermeiden", sagte Nieden.

Die Gewerkschaften fordern eine Erhöhung der Entgelte um 6 Prozent und die Verlängerung der tariflichen Beschäftigungssicherung. Die Arbeitgeber hatten laut Gewerkschaft zuletzt angeboten, die Entgelte für 2013 und 2014 um jeweils 1,5 Prozent zu erhöhen.

dapd