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Russland weicht Sanktionen des Westens aus und wendet sich Asien zu – das zeigen neue Daten aus russischen Häfen

Russland weicht Sanktionen des Westens aus und verlagert seinen Handel nach Asien über den Hafen Wladiwostok. - Copyright: KIRILL KUDRYAVTSEV/AFP via Getty Images
Russland weicht Sanktionen des Westens aus und verlagert seinen Handel nach Asien über den Hafen Wladiwostok. - Copyright: KIRILL KUDRYAVTSEV/AFP via Getty Images

Seit Russlands Überfall auf die Ukraine versucht der Westen, das Russland mit Wirtschaftssanktionen zu schwächen. Ebenso lang versucht Russlands Präsident Wladimir Putin, die Sanktionen zu umgehen oder durch Geschäfte mit anderen Ländern auszugleichen – vor allem mit asiatischen Ländern wie China und Indien.

Und das offenbar mit Erfolg. Das zeigen Daten des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW). Während im wichtigsten westlichen russischen Hafen St. Petersburg deutlich weniger Containerschiffe ankommen, steigt ihre Zahl in den für den Asienhandel zentralen Häfen Wladiwostok und Noworossijsk nach einem Einbruch zu Kriegsbeginn seit Wochen wieder deutlich.

 - Copyright: IfW Kiel
- Copyright: IfW Kiel

„Allerdings können die Importe aus Asien bisher noch nicht den Handel mit Europa ersetzen“, sagt Vincent Stamer, der Leiter des Kiel Trade Indicators des IfW.

Laut dem jüngsten Update dieses Indikators dürfte Russlands Außenhandel im September aber leicht gewachsen ein, sowohl bei seinen Importen (plus 0,2 Prozent) als auch den Exporten erwarten (plus 0,8 Prozent). Die Daten aus den Häfen legen nahe, dass dies vor allem im Handel mit Asien erreicht wird.