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Russland-Wahl: Kremlpartei verliert Mehrheit in fernöstlicher Region

·Lesedauer: 1 Min.

JAKUTSK (dpa-AFX) - Bei der Parlamentswahl in Russland hat die Kremlpartei Geeintes Russland in der fernöstlichen Region Jakutien ihre Mehrheit eingebüßt. In der Teilrepublik im Osten Sibiriens, in der seit Monaten verheerende Waldbrände wüten, stimmten rund 35 Prozent der Menschen für die Kommunisten. Die Partei verzeichnete damit einen Zuwachs von fast 20 Prozentpunkten im Vergleich zur Dumawahl vor fünf Jahren, wie aus Veröffentlichungen der Wahlkommission hervorgeht. Geeintes Russland landete mit rund 33 Prozent nur noch auf dem zweiten Platz.

Wegen der Schäden durch die Brände ist die Unzufriedenheit der Menschen auch mit den Behörden und der Politik von Geeintes Russland in Jakutien besonders groß. Vertreter der Kremlpartei, die den Kurs von Präsident Wladimir Putin unterstützt, beantragten Angaben der jakutischen Wahlkommission zufolge eine Überprüfung der Stimmauszählung. Das werde voraussichtlich Mitte der Woche geschehen, sagte der Vorsitzende der Kommission, Jewgeni Fedorow, laut Agentur Interfax.

Russlandweit lag Geeintes Russland klar vorn. Nach Auszählung von rund zwei Dritteln der Stimmen kam die Partei am Montagmorgen auf mehr als 48 Prozent. Die Opposition wirft dem Machtapparat weitreichende Manipulationen vor.

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