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Russland soll offenbar Benzinexporte für sechs Monate verbieten, um die "übermäßige" Nachfrage nach Rohölprodukten auszugleichen

Russia's President Vladimir Putin visits a Rosneft refinery in the Black Sea town of Tuapse in southern Russia October 11, 2013. - Copyright: Alexei Nikolskyi/Reuters
Russia's President Vladimir Putin visits a Rosneft refinery in the Black Sea town of Tuapse in southern Russia October 11, 2013. - Copyright: Alexei Nikolskyi/Reuters

Russland will die Benzinexporte für sechs Monate verbieten, um die Preise zu stabilisieren und der steigenden Nachfrage nach Rohölprodukten entgegenzuwirken.

Die am 1. März in Kraft tretende Beschränkung wurde von Alexander Novak bestätigt, dem vom russischen Präsidenten Putin ernannten Sprecher des stellvertretenden Ministerpräsidenten und der Schlüsselfigur, die den umfangreichen russischen Energiesektor beaufsichtigt, berichtete Reuters am Dienstag unter Berufung auf die russische Nachrichtenagentur RBC.

Der Bericht fügte hinzu, dass der russische Ministerpräsident Michail Mischustin in einem Schreiben vom 21. Februar grünes Licht für das von Novak vorgeschlagene Verbot gegeben habe, der offizielle Erlass aber noch ausstehe.

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Das Verbot zielt darauf ab, die steigende Inlandsnachfrage nach Erdölerzeugnissen zu befriedigen und gleichzeitig die Preise zu sichern und die Raffinerien auf dem russischen Inlandsmarkt zu unterstützen, so Novak.

Angesichts der bevorstehenden Präsidentschaftswahlen im März sind die lokalen Kraftstoffpreise in Russland zu einem wichtigen Thema für Autofahrer und Landwirte geworden. In der Zwischenzeit hatten die russischen Raffinerien in den letzten Monaten mit Störungen durch ukrainische Drohnenangriffe zu kämpfen.

Seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine im Februar 2022 wurden viele Tanker des weltweit zweitgrößten Ölexporteurs vom Westen mit Sanktionen belegt, und S&P Global meldete Mitte Februar einen Rückgang der Benzinexporte um 27 % im Jahresvergleich.

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