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Russland erhöht Leitzins auf 13 Prozent, um Inflation zu senken und den sinkenden Rubel zu stützen

Russlands Präsident Wladimir Putin.  - Copyright: Sergei Guneyev, Sputnik, Kremlin Pool Photo via AP
Russlands Präsident Wladimir Putin. - Copyright: Sergei Guneyev, Sputnik, Kremlin Pool Photo via AP

Die russische Zentralbank hat den Leitzins erneut angehoben, um die Inflation einzudämmen und den sinkenden Rubel zu stützen.

Die Bank von Russland erhöhte am Freitag ihren Leitzins um weitere 100 Basispunkte auf 13 % und vollzog damit die dritte Zinserhöhung in Folge.

Dies geschieht nur wenige Wochen nach der dringenden Zinserhöhung der russischen Zentralbank im August, bei der sie die Zinsen um 350 Basispunkte anhob, um den abstürzenden Rubel zu stützen.

Der Rubel wurde am Freitag mit rund 96 Punkten gegenüber dem US-Dollar gehandelt und damit in der Nähe eines 16-Monats-Tiefs. Unterdessen hat das russische Wirtschaftsministerium in dieser Woche die Inflationsprognose für 2023 auf 7,5 Prozent angehoben, was deutlich über dem Zielwert von 4 Prozent liegt.

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"Es haben sich erhebliche Inflationsrisiken herauskristallisiert, nämlich das Wachstum der Inlandsnachfrage, das die Kapazität zur Produktionssteigerung übersteigt, und die Abwertung des Rubels in den Sommermonaten", erklärte die Bank von Russland am Freitagmorgen in einer Erklärung und bekräftigte ihre Absicht, die Inflation im Jahr 2024 wieder auf 4 Prozent zu senken. Dies könnte eine straffe Geldpolitik für einen "langen Zeitraum" erfordern, warnte sie.

Laut dem jüngsten russischen Inflationsbericht stiegen die Preise im August um 5,2 Prozent. Die Inflation würde sich wahrscheinlich bis zum Ende des Jahres 2023 weiter zwischen 6 und 7 Prozent beschleunigen, bevor sie irgendwann im nächsten Jahr wieder auf die 4 Prozent-Marke zurückgeht, so die Zentralbanker.

Wirtschaftswissenschaftler haben die Alarmglocken geläutet, was die russische Wirtschaft betrifft, die im vergangenen Jahr durch die westlichen Sanktionen und die kostspielige Invasion in der Ukraine stark belastet wurde. Diese Stressfaktoren könnten dazu führen, dass Russlands Wirtschaft stagniert und mit der Zeit immer abhängiger von China wird, sagen Experten.

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