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Russischer Verteidigungsminister: Krieg in der Ukraine dauert mindestens bis 2025

Der russische Verteidigungsminister Sergej Shoigu. - Copyright: Getty Images
Der russische Verteidigungsminister Sergej Shoigu. - Copyright: Getty Images

Zu Beginn des russischen Einmarsches in die Ukraine gingen die US-Geheimdienste davon aus, dass Russland Kiew in nur drei Tagen erobern könnte. Tatsächlich erklärte CIA-Direktor Bill Burns Wochen nach Beginn der Invasion gegenüber Gesetzgebern, Putins Strategie sei darauf ausgerichtet, "Kiew innerhalb der ersten zwei Tage der Kampagne einzunehmen".

Jetzt, 18 Monate nach Beginn des Krieges, hat der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu offenbar zugegeben, dass Russlands Offensiven in der Ukraine bis mindestens 2025 andauern könnten.

Anton Geraschtschenko, ein Berater im ukrainischen Innenministerium, veröffentlichte auf X, ehemals Twitter, ein Video, in dem Schoigu erklärte, die russische Armee baue die Kampfkraft ihrer Streitkräfte weiter aus, um der Gegenoffensive der Ukraine begegnen zu können.

Um seine militärischen Ziele zu erreichen, so Schoigu, rüstet Russland seine Truppen mit modernen Waffen aus und bietet eine verbesserte Ausbildung an, obwohl Berichte darauf hindeuten, dass es den russischen Truppen an Ausbildung mangelt und sie nur über wenige Waffen verfügen.

Russischer Verteidigungsminister: Krieg dauert mindestens bis 2025

Schoigu fügte hinzu, dass Russland seine militärischen Ziele bei "konsequenter Umsetzung der Maßnahmen der Aktion bis 2025" erreichen könne.

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Seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine haben der russische Präsident Wladimir Putin und Verbündete wie Schoigu immer wieder betont, dass die Ukraine im Einflussbereich Russlands verbleiben und das, was sie als ukrainisches "Nazi-Regime" bezeichnen, besiegt werden müsse.

Doch 18 Monate nach Beginn des Konflikts hält Russland nur Teile der Ost- und Südukraine sowie die Halbinsel Krim besetzt, die es 2014 annektiert hat. Die ukrainischen Truppen gehen ebenfalls hart gegen die russischen Streitkräfte vor und konzentrieren ihre Bemühungen darauf, die stark befestigten russischen Verteidigungslinien in den besetzten Gebieten im Süden und Osten der Ukraine zu durchbrechen.

Die russischen Streitkräfte werden durch ukrainische Angriffe in der südukrainischen Oblast Saporischschja stark unter Druck gesetzt. In jüngsten Kommentaren erklärte unter anderem das Institut für Kriegsstudien (ISW), dass die russischen Streitkräfte überfordert seien und Eliteeinheiten bei Gegenangriffen hohe Verluste hinnehmen müssten.

Am Dienstag erklärte das ISW, dass die russischen Verteidigungskräfte an einem wichtigen Abschnitt der Frontlinie, an dem die Ukraine in letzter Zeit Gewinne erzielt hat, offenbar nicht stark genug sind.