Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    12.813,03
    +29,26 (+0,23%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.448,31
    -6,55 (-0,19%)
     
  • Dow Jones 30

    31.097,26
    +321,83 (+1,05%)
     
  • Gold

    1.812,90
    +5,60 (+0,31%)
     
  • EUR/USD

    1,0426
    -0,0057 (-0,54%)
     
  • BTC-EUR

    18.260,73
    -306,56 (-1,65%)
     
  • CMC Crypto 200

    420,84
    +0,70 (+0,17%)
     
  • Öl (Brent)

    108,46
    +2,70 (+2,55%)
     
  • MDAX

    25.837,25
    +13,80 (+0,05%)
     
  • TecDAX

    2.894,52
    +8,90 (+0,31%)
     
  • SDAX

    11.930,60
    +49,41 (+0,42%)
     
  • Nikkei 225

    25.935,62
    -457,42 (-1,73%)
     
  • FTSE 100

    7.168,65
    -0,63 (-0,01%)
     
  • CAC 40

    5.931,06
    +8,20 (+0,14%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.127,84
    +99,11 (+0,90%)
     

Russische Truppen setzen sich im Zentrum von Sjewjerodonezk fest

KIEW (dpa-AFX) - Das russische Militär hat sich nach ukrainischen Angaben beim Sturm des Verwaltungszentrums Sjewjerodonezk im Stadtzentrum festgesetzt. "Der Aggressor hat Angriffe in den nördlichen, südlichen und östlichen Stadtgebieten von Sjewjerodonezk durchgeführt, mit einzelnen Einheiten Erfolg gehabt und nistet sich nun im Stadtzentrum ein", teilte der ukrainische Generalstab am Mittwoch in seinem morgendlichen Lagebericht mit.

Westlich der Stadt, im Raum Bachmut, versuchten die Russen, die ukrainischen Verteidiger aus ihren Positionen bei Bilohoriwka und Wrubiwka zu drängen. Angriffe gab es zudem bei Komyschuwacha, Berestowe und Nyrkowe. Alle diese Ortschaften befinden sich im westlichen Rückraum von Sjewjerodonezk. Die russischen Angriffe zielen wohl darauf ab, den Ukrainern einen geordneten Rückzug aus der früheren Großstadt zu verwehren. Diese ist seit 2014 Verwaltungszentrum der Region Luhansk im Osten der Ukraine.

Außerdem meldete der Generalstab aber auch weitere russische Versuche, Richtung Slowjansk vorzudringen. Der Ballungsraum um Slowjansk und Kramatorsk umfasste vor dem Krieg rund eine halbe Million Menschen. Er ist die Operationszentrale der ukrainischen Streitkräfte im Donbass-Gebiet. Von der Kleinstadt Lyman aus seien russische Kräfte mit Unterstützung moderner Kampfhubschrauber vom Typ Ka-52 Richtung Slowjansk vorgedrungen, die Kämpfe hielten an.

Weitere Angriffe aus Richtung Isjum - nordwestlich von Slowjansk - seien bei der Ortschaft Dowgenke abgewehrt worden, hieß es. Dort seien die russischen Einheiten nach hohen Verlusten zu einem teilweisen Rückzug gezwungen. Nach ukrainischen Angaben wurden im Laufe des Tages neun russische Angriffe im Donbass abgewehrt und mehr als 20 Militärfahrzeuge außer Gefecht gesetzt. Unabhängig lassen sich diese Angaben nicht überprüfen.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.