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Russische Staatsanwaltschaft fordert Straflager für US-Soldaten

WLADIWOSTOK (dpa-AFX) -Ein in Russland vor anderthalb Monaten festgenommener US-Soldat soll nach dem Willen der Staatsanwaltschaft wegen Diebstahls und Mordversuchs zu vier Jahren und acht Monaten Haft in einer Strafkolonie verurteilt werden. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Tass am frühen Mittwochmorgen. Das Strafmaß habe die Staatsanwaltschaft bei einem Gericht in Wladiwostok gefordert. Der US-Soldat war Anfang Mai in der russischen Hafenstadt am Pazifik festgenommen worden.

Laut U.S. Army hatte der Soldat seinen Dienst in Südkorea am 10. April beendet. Anstatt auf das Festland der Vereinigten Staaten zurückzukehren, sei er "aus persönlichen Gründen" über China nach Wladiwostok gereist. Er habe für seine Reise keine offizielle Genehmigung durch das US-Verteidigungsministerium beantragt. Der Soldat trat den Angaben zufolge 2008 in die Armee ein und war im Irak und in Afghanistan im Einsatz.

Laut Tass wollte der Mann eine Frau besuchen, mit der er angeblich eine romantische Beziehung gehabt hatte. In einem Streit habe er seine Freundin am Hals gepackt, was diese als lebensbedrohlich empfunden habe. Er habe ihr dann 10 000 Rubel (rund 109 Euro) gestohlen, da er selbst kein Geld gehabt habe.

Die Inhaftierung von US-Bürgern in Russland zieht in den meisten Fällen komplizierte Verhandlungen zwischen Moskau und Washington über eine Freilassung oder einen Austausch nach sich. So wurde die US-Basketballspielerin Brittney Griner 2022 in Russland wegen Drogenbesitzes verurteilt und gegen den russischen Waffenhändler Viktor But ausgetauscht, der in den USA inhaftiert war. Seit Ende 2018 sitzt der frühere US-Soldat Paul Whelan wegen angeblicher Spionage in Russland in Haft.