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Rund 230.000 Verstöße gegen Maskenpflicht an Bahnhöfen und Zügen seit Jahresbeginn

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Ein Zug der Deutschen Bahn (AFP/Christof STACHE)

Die Bundespolizei hat einem Bericht der "Welt am Sonntag" zufolge seit Beginn des Jahres knapp 230.000 Reisende an Bahnhöfen und in Zügen wegen Verstößen gegen die Maskenpflicht ermahnt. In den allermeisten Fällen konnten es die Beamten bei einer Belehrung belassen, fast alle Ermahnten setzten die Maske auf, wie die Bundespolizei der Zeitung mitteilte. In rund 11.300 Fällen informierten Polizisten die zuständigen Behörden vor Ort, sodass ein Bußgeldverfahren eingeleitet werden konnte.

745 Mal wurden demnach sogenannte Beförderungsausschlüsse verhängt, die Verweigerer mussten also den Zug verlassen. Auch 844 Platzverweise wurden ausgesprochen.

Im Januar waren laut Bericht noch mehr als 42.300 Ermahnungen ausgesprochen wurden. Seitdem ging die Zahl zurück, im August lag sie bei knapp 23.000.

Die Einführung der Maskenpflicht in Zügen und anderer Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie führten laut Betriebsrat der Deutschen Bahn (DB) zu einer Zunahme der Attacken auf Mitarbeiter des Konzerns. "Nicht erst mit Beginn der Corona-Pandemie sind unsere Kolleginnen und Kollegen Beleidigungen und anderen verbalen Angriffen und leider häufig auch körperlichen Attacken ausgesetzt", sagte der Chef des Konzernbetriebsrats, Jens Schwarz, der "Welt am Sonntag". Jeder Angriff sei einer zu viel, "und mit Entsetzen mussten wir feststellen, dass die Aggressionen seit dem Beginn der Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie weiter zugenommen haben".

ilo/gap

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