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Rudern: Frauen-Achter verpasst Olympia - Doppelzweier löst Tokio-Ticket

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Rudern: Frauen-Achter verpasst Olympia - Doppelzweier löst Tokio-Ticket
Rudern: Frauen-Achter verpasst Olympia - Doppelzweier löst Tokio-Ticket

Der Frauen-Achter des Deutschen Ruderverbandes (DRV) hat die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Tokio (23. Juli bis 8. August) verpasst. Bei der finalen Qualifikation auf dem Rotsee in Luzern kam der EM-Zweite im Endlauf nicht über Rang drei hinter China und Rumänien hinaus und hat damit keine Möglichkeit mehr, sich für das Großevent zu qualifizieren. Zu Platz zwei fehlten dem Frauen-Flaggschiff mehr als sieben Sekunden.

Als einziges deutsches Boot lösten Annekatrin Thiele (Leipzig) und Leonie Menzel (Düsseldorf) im Doppelzweier der Frauen souverän ihr Olympia-Ticket, als Zweiter mit neun Sekunden Vorsprung auf Großbritannien. Insgesamt waren acht deutsche Boote in Luzern an den Start gegangen.

Die erst 19-Jährige Alexandra Föster (Meschede) verpasste das Ticket für Tokio. Föster brach ihr Einer-Finale etwa 200 Meter vor dem Ziel verletzt ab, lag auf dem vierten Rang aber sowieso nicht in Qualifikations-Reichweite. Auch Marc Kammann und Friedrich Dunkel aus Hamburg konnten sich im Zweier ohne Steuermann nicht für Olympia qualifizieren. Im Finallauf wurden die Deutschen abgeschlagen Fünfter.

Bei der Weltmeisterschaft 2019 in Linz hatten sich bereits sechs deutsche Boote in den 14 olympischen Klassen qualifiziert, unter anderem Einer-Weltmeister Oliver Zeidler sowie das Flaggschiff des DRV, der Männer-Achter.