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Rückruf bei Aldi Nord: Salmonellen in Mini-Salami entdeckt

In vereinzelten Proben bei Salami-Sticks von Aldi Nord wurden Salmonellen entdeckt. (Bild: ddp)

Wegen Verdacht auf Salmonellen ruft ein bayerischer Wursthersteller bei Aldi Nord verkaufte Mini-Salami zurück. Welche Gefahren die Bakterien mit sich bringen und welche Bundesländer betroffen sind, erfahren Sie hier.

Der bayerische Wursthersteller „Hans Kupfer & Sohn“ ruft wegen Salmonellen-Gefahr bei Aldi Nord verkaufte Mini-Salami zurück. Wie das Unternehmen berichtete, wurden entsprechende Bakterien in vereinzelten Proben der „Salami Piccolini Mediterran“ entdeckt. Zurückgerufen wird ausschließlich die Chargennummer HKS169171 mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 22.10.2017. Verkauft wurde das Produkt in Berlin und Hamburg sowie in den Bundesländern Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, NRW und Schleswig-Holstein.

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Das Produkt wurde sofort aus dem Verkauf genommen. Kunden können die Mini-Salami – auch ohne Kassenbon – in ihrem Markt zurückgeben und bekommen den Kaufpreis zurückerstattet. Bei weitere Fragen können sich Verbraucher an das Unternehmen Hans Kupfer & Sohn unter der Telefonnummer 09872/804520 wenden.

Was sind Salmonellen und was lösen sie aus?

Salmonellen sind Bakterien, die am häufigsten über Lebensmittel in den Verdauungstrakt gelangen und plötzlichen Durchfall, Kopf- und Bauchschmerzen, allgemeines Unwohlsein und oft leichtes Fieber, seltener Erbrechen auslösen.

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Diese Beschwerden treten in der Regel 12 bis 36 Stunden nach dem ersten Kontakt mit dem Erreger auf und klingen innerhalb weniger Tage von selbst ab. Sehr selten kann es zu schweren Krankheitsverläufen wie beispielsweise einer Blutvergiftung kommen.