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ROUNDUP/Washington: China und USA vereinbaren Außenministertreffen in Alaska

·Lesedauer: 1 Min.

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die Top-Außenpolitiker der USA und Chinas kommen nächste Woche nach Angaben Washingtons im US-Bundesstaat Alaska zu einem Treffen zusammen. Daran teilnehmen sollen nach Angaben des US-Außenministeriums von amerikanischer Seite Ressortchef Antony Blinken und Sicherheitsberater Jake Sullivan; aus China kommen der höchste Außenpolitiker der Kommunistischen Partei, Yang Jiechi, und der im Machtapparat untergeordnete Außenminister Wang Yi, wie Sprecher Ned Price am Mittwoch mitteilte.

Stattfinden soll der erste ranghohe Kontakt zwischen den beiden Regierungen seit der Amtsübernahme von US-Präsident Joe Biden im Januar demnach am Donnerstag, 18. März, in Anchorage. Das Treffen mit den chinesischen Regierungsvertretern folgt unmittelbar auf Blinkens Reise zu Verbündeten in Japan und Südkorea.

Blinken sagte am Mittwoch bei einer Anhörung im Auswärtigen Ausschuss des US-Repräsentantenhauses, das Treffen sei eine wichtige Gelegenheit, die vielen Sorgen in Bezug auf China "in sehr offenen Worten darzulegen". Verhalten und Handlungen Pekings stellten Sicherheit, Wohlstand und Werte der USA sowie ihrer Partner und Verbündeten in Frage. Blinken betonte: "Das ist kein strategischer Dialog." Für weitere Engagements müsse es zunächst greifbare Fortschritte bei den Themen geben, die den USA Sorge bereiteten.

Das Verhältnis zwischen den beiden größten Volkswirtschaften ist unter Bidens Vorgänger Donald Trump auf das schlechteste Niveau seit Aufnahme der diplomatischen Beziehungen 1979 gefallen. Peking bietet der neuen US-Administration zwar einen frischen Start an, stellt aber Bedingungen. So sollen die USA ihre "Einmischung" in Chinas innere Angelegenheit beenden, womit unter anderem die Kritik am Umgang mit den Uiguren oder Hongkong gemeint ist. Auch fordert Peking ein Ende des Handelskrieges oder der US-Unterstützung für Taiwan, das als Teil der Volksrepublik angesehen wird.