Deutsche Märkte geschlossen
  • Nikkei 225

    27.833,29
    +285,29 (+1,04%)
     
  • Dow Jones 30

    35.136,31
    +74,76 (+0,21%)
     
  • BTC-EUR

    33.704,22
    +4.403,45 (+15,03%)
     
  • CMC Crypto 200

    944,32
    +28,84 (+3,15%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.831,67
    -5,32 (-0,04%)
     
  • S&P 500

    4.420,31
    +8,52 (+0,19%)
     

ROUNDUP: USA untersuchen mysteriöse Beschwerden von US-Diplomaten in Wien

·Lesedauer: 2 Min.

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die USA untersuchen Berichte über mysteriöse gesundheitliche Beschwerden von US-Diplomaten in Wien. "Was Wien betrifft, so gehen wir in Abstimmung mit unseren behördenübergreifenden Partnern Berichten über mögliche unerklärliche Gesundheitsvorfälle in der dortigen Gemeinschaft der US-Botschaft energisch nach", sagte der Sprecher des US-Außenministeriums, Ned Price, am Montag. Das gelte selbstverständliche auch für andere Orte, an denen diese Beschwerden auftreten würden.

Die Zeitschrift "The New Yorker" hatte zuletzt berichtet, dass etwa zwei Dutzend US-Geheimdienstmitarbeiter, Diplomaten und andere Regierungsbeamte in Wien mysteriöse Beschwerden geschildert hätten. Diese würden den Beschwerden des sogenannten Havanna-Syndroms ähneln. Dutzende in der kubanischen Hauptstadt Havanna lebende Diplomaten und ihre Angehörige hatten ab 2016 über rätselhafte Kopfschmerzen, Hörverlust, Schwindel und Übelkeit geklagt. Das Botschaftspersonal wurde daraufhin auf ein Minimum reduziert. Später wurden auch an anderen Orten der Welt ähnliche Beschwerden gemeldet.

Im Jahr 2019 schrieben Forscher, dass die Beschwerden möglicherweise auf Pestizide zurückgehen. Andere Theorien sprachen von Mikrowellen-Strahlung feindlicher Geheimdienste oder von Akustik-Attacken. Die genaue Ursache der gesundheitlichen Probleme ist weiter unklar. Man wisse nicht, ob es sich bei diesen Vorfällen um eine Art Angriff handele oder was dahinterstecke, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, am Montag.

Alle Diplomaten weltweit seien aufgefordert, ähnliche Symptome der zuständigen Einheit in Washington zu melden, sagte Außenamtssprecher Price. Das Ministerium stelle sicher, dass den Angestellten alles zur Verfügung stehe, um "sofortige und angemessene Versorgung und Hilfe" zu erhalten. Er betonte, die US-Regierung habe "sehr aggressiv" daran gearbeitet, die Ursachen der Zwischenfälle aufzuklären und ihre Mitarbeiter und deren Gesundheit zu schützen.

Das US-Außenministerium warnt Amerikaner vor Reisen nach Kuba. Als Gründe werden die Corona-Infektionslage angeführt, aber auch die "Verletzungen der Mitglieder der diplomatischen Gemeinschaft", die zum Teilabzug des Personals der Botschaft geführt hätten. Für Österreich gibt es keine US-Reisewarnung, Urlauber werden wegen Corona lediglich zu erhöhter Vorsicht ermahnt.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.