Werbung
Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    18.693,37
    +2,07 (+0,01%)
     
  • Euro Stoxx 50

    5.035,41
    -2,19 (-0,04%)
     
  • Dow Jones 30

    39.069,59
    +4,29 (+0,01%)
     
  • Gold

    2.335,20
    -2,00 (-0,09%)
     
  • EUR/USD

    1,0850
    +0,0032 (+0,29%)
     
  • Bitcoin EUR

    63.372,52
    -387,07 (-0,61%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.480,04
    +11,94 (+0,81%)
     
  • Öl (Brent)

    77,80
    +0,93 (+1,21%)
     
  • MDAX

    27.124,24
    -69,56 (-0,26%)
     
  • TecDAX

    3.437,37
    -12,59 (-0,36%)
     
  • SDAX

    15.168,44
    +66,14 (+0,44%)
     
  • Nikkei 225

    38.646,11
    -457,09 (-1,17%)
     
  • FTSE 100

    8.317,59
    -21,64 (-0,26%)
     
  • CAC 40

    8.094,97
    -7,36 (-0,09%)
     
  • Nasdaq Compositive

    16.920,79
    +184,79 (+1,10%)
     

ROUNDUP: US-Inflation schwächt sich ab - Hoffnung auf Zinssenkungen

WASHINGTON (dpa-AFX) -In den USA hat sich der Preisauftrieb nach einigen Monaten mit überraschend hohen Inflationszahlen abgeschwächt und Hoffnungen auf Zinssenkungen geweckt. Die Verbraucherpreise stiegen im April zum Vorjahresmonat um 3,4 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Im März hatte die Rate 3,5 Prozent betragen. Analysten hatten im Schnitt mit der Entwicklung gerechnet.

Im Monatsvergleich stiegen die Verbraucherpreise um 0,3 Prozent - und damit etwas schwächer als erwartet. Auch die Kernverbraucherpreise ohne Energie und Nahrungsmittel legten in diesem Ausmaß zu. Die Jahreskernrate fiel von 3,8 auf 3,6 Prozent. Die Kerninflation wird von der US-Notenbank Fed besonders beachtet, weil sie den allgemeinen Preistrend nach Meinung von Fachleuten besser wiedergibt als die Gesamtrate.

"Endlich mal wieder eine Veröffentlichung der Inflationsrate, welche nicht negativ überraschte", kommentierte Ökonom Dirk Chlench von der Landesbank Baden-Württemberg. Es sei insbesondere hervorzuheben, dass die Preise für Dienstleistungen weniger stark gestiegen seien als in den Vormonaten. Diese waren zuletzt ein Haupttreiber der Inflationsentwicklung.

Wegen der hartnäckigen Teuerung zeigt die amerikanische Zentralbank derzeit keine große Neigung, ihre straffe Geldpolitik zu lockern. Erst am Dienstag hatte Fed-Chef Jerome Powell diese Haltung bekräftigt. Er zeigte sich unzufrieden, weil die Inflation in den ersten Monaten des Jahres zu hoch ausgefallen sei. Ähnlich hatten sich in den vergangenen Wochen viele andere Fed-Vertreter geäußert.

Nach den neuen Daten kam an den Finanzmärkten Hoffnung auf, dass die Fed ihre Geldpolitik doch in absehbarer Zeit lockern könnte. An den Anleihemärkten wurden die Zinssenkungserwartungen etwas ausgeweitet. Die Aktienmärkte reagierten positiv auf die Daten, während die Kapitalmarktzinsen nachgaben. Auch der US-Dollar stand unter Druck - ebenfalls ein Zeichen für zunehmende Lockerungserwartungen an die Fed.