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ROUNDUP: Unternehmen im Euroraum deutlich pessimistischer

LONDON (dpa-AFX) - Die Unternehmensstimmung im Euroraum hat sich im Juni deutlich eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex von S&P Global (ehemals IHS Markit) fiel zum Vormonat um 2,9 Punkte auf 51,9 Zähler, wie die Marktforscher am Donnerstag in London nach einer ersten Umfragerunde mitteilten. Das ist der tiefste Stand seit knapp eineinhalb Jahren. Analysten hatten mit einer wesentlich moderateren Eintrübung auf 54,0 Punkte gerechnet.

Mit einem Stand von über 50 Punkten signalisiert der Indikator immer noch Wachstum. Dem Wirtschaftswachstum gehe jedoch allmählich die Puste aus, kommentierte Chris Williamson, Chefökonom von S&P Global. Der zuvor kräftige Rückenwind durch den pandemiebedingten Nachfragestau lasse nach. Er werde von den steigenden Lebenshaltungskosten und dem sinkenden Unternehmens- und Verbrauchervertrauen überkompensiert.

"Lässt man die Pandemiemonate mit den Lockdowns außen vor, kam es im Juni zum stärksten Konjunkturabschwung seit dem Höhepunkt der globalen Finanzkrise im November 2008", erklärte Williamson. Die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist sind laut S&P so pessimistisch wie zuletzt im Oktober 2020. Gründe seien die steigenden Lebenshaltungskosten, die verschärften Finanzierungsbedingungen, die Besorgnis über die Energieversorgung und Lieferkettenprobleme.

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Region/Index Juni Prognose Vormonat

EURORAUM

Gesamt 51,9 54,0 54,8

Industrie 52,0 53,8 54,6

Dienste 52,8 55,5 56,1

DEUTSCHLAND

Industrie 52,0 54,0 54,8

Dienste 52,4 54,5 55,0

FRANKREICH

Industrie 51,0 54,0 54,6

Dienste 54,4 57,5 58,3°

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