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ROUNDUP/Umfragen: Grüne im Südwesten hängen CDU ab

·Lesedauer: 2 Min.

STUTTGART/MAINZ (dpa-AFX) - Schwierige Probe im Superwahljahr: Aktuellen ZDF-Umfragen zufolge werden die kommenden Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz für die CDU nicht leicht. Die Grünen im Südwesten mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann an der Spitze haben dem "Politbarometer Extra" zufolge einen großen Vorsprung auf die CDU. In Rheinland-Pfalz deutet die aktuelle Umfrage demnach auf ein knappes Ergebnis hin. Die Landtagswahlen sind in beiden Bundesländern am 14. März.

Wenn am nächsten Sonntag im Südwesten Landtagswahl wäre, lägen die Grünen bei 34 Prozent und die CDU bei 28 Prozent, wie die repräsentative Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen ergab, die das ZDF am Freitag veröffentlichte. Die AfD erreicht demnach elf Prozent, die SPD zehn Prozent und die FDP neun Prozent. Die Linke käme nur auf drei Prozent und würde erneut an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern.

In Rheinland-Pfalz könnte es laut "Politbarometer" sowohl die Möglichkeit für eine weitere Mehrheit der Ampel-Koalition als auch für einen Regierungswechsel zur CDU geben: Die Ergebnisse der Umfrage sehen die CDU in Rheinland-Pfalz mit einem Anteil von 33 Prozent knapp vor der SPD mit 31 Prozent. Für die Grünen werden 13 Prozent prognostiziert. Eine Wahlabsicht für die FDP nannten fünf Prozent der Befragten, womit die Liberalen dicht an der Fünf-Prozent-Hürde für den Einzug in den Landtag liegen.

Bei der Frage, wen die Bürger lieber an der Spitze hätten, liegen in beiden Ländern die populären Amtsinhaber Kretschmann und Malu Dreyer (SPD) vorn. Im Südwesten entschieden sich 70 Prozent der Befragten für Kretschmann und nur 13 Prozent für die baden-württembergische CDU-Spitzenkandidatin und Kultusministerin Susanne Eisenmann. Grüne und CDU regieren im Südwesten seit 2016 gemeinsam. Und 59 Prozent der befragten Rheinland-Pfälzer wünschen sich an der Spitze ihrer Regierung weiterhin Dreyer. Für den CDU-Spitzenkandidaten Christian Baldauf sprachen sich 23 Prozent aus.

Die beiden Landtagswahlen gelten als Stimmungstest für den neuen CDU-Chef Armin Laschet. Nach den beiden Wahlen wollen er und CSU-Chef Markus Söder über die Kanzlerkandidatur der Union beraten. Auf die Frage, ob er die Kanzlerkandidatur an Söder abtreten müsse, wenn die Wahlen in den beiden Ländern nicht so gut ausgehen sollten, sagte Laschet vor rund zwei Wochen zur "Frankfurter Allgemeinen Zeitung": "Markus Söder hat deutlich gemacht, dass es sich um Landtagswahlen mit eigenen Konzepten und eigenen Spitzenkandidaten handelt. Wir werden beide die Wahlkämpfer unterstützen."