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ROUNDUP/Nach dem Streit an die Arbeit: Zweiter Tag des Nato-Gipfel

WATFORD (dpa-AFX) - Nach dem Streit zwischen Frankreich und den USA zum Auftakt des Nato-Jubiläumsgipfels richtet das Bündnis am Mittwoch den Blick nach vorn. Bei einer Arbeitssitzung der 29 Staats- und Regierungschefs in Watford bei London soll es um neue Herausforderungen wie die Militärmacht Chinas gehen, aber auch um Dauerbrenner wie die Steigerung der Verteidigungsausgaben. Die Differenzen im Bündnis dürften weiter mitschwingen.

Der französische Präsident Emmanuel Macron hatte der Nato vor wenigen Wochen den "Hirntod" bescheinigt und damit für massive Verärgerung bei den meisten Bündnispartnern gesorgt. US-Präsident Donald Trump griff Macron dafür am Dienstag heftig an und nannte die Fundamentalkritik des französischen Präsidenten beleidigend, gefährlich und respektlos. Macron hielt jedoch öffentlich dagegen und sagte, er stehe zu seinen Äußerungen. Er erneuerte auch die Kritik an der Türkei wegen deren unabgestimmter Militäraktion in Nordsyrien und des Kaufs eines russischen Raketenabwehrsystems.

Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte trotz der Spannungen, sie gehe recht optimistisch in das Treffen zum 70. Geburtstag des westlichen Militärbündnisses aus europäischen Staaten, Kanada und den USA. Die bereits vereinbarte Abschlusserklärung bekräftigt den Kern der Allianz: die gegenseitige Beistandspflicht im Fall eines Angriffs auf einen Mitgliedstaat, die in Artikel 5 des Gründungsvertrags festgehalten ist.

Offizieller Auftakt des Jubiläumsgipfels war am Dienstagabend ein festlicher Empfang der Staats- und Regierungschefs bei Königin Elizabeth II.. Anschließend empfing auch der britische Premierminister Boris Johnson die Teilnehmer.

Johnson mahnte alle Partner zum anhaltenden Engagement für die Allianz. "Die Geschichte zeigt, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist", erklärte Johnson. Die Nato-Mitglieder müssten "sicherstellen, dass unseren Worten Taten folgen". Großbritannien gebe bereits mehr als zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes für Verteidigung aus. Zur neuen Initiative für die Erhöhung der Einsatzbereitschaft von Streitkräften ("Readiness Initiative") leisten die Briten Johnson zufolge den größten Beitrag unter den europäischen Verbündeten.

Die Verteidigungsausgaben sind insbesondere für US-Präsident Trump ständiger Anlass zur Kritik, vor allem an Deutschland. Am Dienstag äußerte sich Trump allerdings weniger aggressiv als in der Vergangenheit. Er sagte, die USA zahlten 4,0 bis 4,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung, während Deutschland nur 1,0 bis 1,2 Prozent ausgebe. "Das ist nicht fair."

Nach der offiziellen Nato-Statistik lagen die US-Ausgaben zwar niedriger und die deutschen höher - mit 1,38 Prozent des BIP ist die Bundesrepublik aber weit vom Nato-Ziel von zwei Prozent entfernt. Insgesamt haben die europäischen Bündnispartner und Kanada nach Nato-Angaben von Anfang 2016 bis Ende 2020 Mehrausgaben von 130 Milliarden Dollar (118 Mrd Euro) zugesagt. Damit zeigte sich Trump sichtlich zufrieden und schrieb dies seinem eigenen Einsatz zu.

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    dpa-AFX

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    NEW YORK (dpa-AFX) - Die Aussicht auf eine weiterhin eher lockere Geldpolitik der US-Notenbank (Fed) hat die Wall Street am Mittwoch gestützt. Nach zwei eher verhaltenen Handelstagen schlossen die wichtigsten Aktienindizes moderat im Plus. Die Fed hatte den Leitzins wie erwartet in der Spanne von 1,50

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    Ökonomen-Stimmen zu den Beschlüssen der US-Notenbank

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Die US-Notenbank Fed hat am Mittwochabend ihren Leitzins wie erwartet nicht angetastet. Für die nähere Zukunft stellte die Fed keine Zinsveränderungen in Aussicht. Die Einschätzungen der Ökonomen im Überblick:

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    dpa-AFX

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    dpa-AFX

    Kramp-Karrenbauer und Söder treffen sich kommende Woche mit SPD-Chefs

    BERLIN (dpa-AFX) - Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer und CSU-Chef Markus Söder treffen sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag kommender Woche mit den neuen SPD-Vorsitzenden. Das Gespräch wird demnach am späten Nachmittag oder Abend stattfinden. In Unionskreisen

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    dpa-AFX

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    Handelsblatt

    Most Members opt for a symmetrical inflation target

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    AFP

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    Auch die "Neue Osnabrücker Zeitung" schreibt zu den Entschädigungen für Thomas-Cook-Kunden durch die Bundesregierung:

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    AFP

    US-Notenbank Fed lässt Leitzins zum Jahresende unverändert

    Die US-Notenbank Fed lässt ihren Leitzins zum Jahresende wie erwartet unverändert. Der Leitzins bleibt auf einem Niveau zwischen 1,5 und 1,75 Prozent, wie die Federal Reserve am Mittwoch mitteilte. Zugleich kündigte die Zentralbank an, die niedrige Inflationsrate und die Entwicklung der Weltwirtschaft

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    Gericht kippt Genehmigung von Sonntagsarbeit bei Amazon

    MÜNSTER (dpa-AFX) - Das zur Weihnachtszeit massiv ansteigende Geschäft beim Internet-Händler Amazon rechtfertigt laut einem Urteil keine Sonntagsarbeit. Das hat das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster am Mittwoch in einem Grundsatzbeschluss entschieden und damit ein Urteil aus der ersten Instanz bestätigt

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    dpa-AFX

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    Aktien Osteuropa Schluss: Gewinne in Budapest und Moskau - Sonst Verluste

    MOSKAU/BUDAPEST/PRAG/WARSCHAU (dpa-AFX) - An den großen Börsen Osteuropas haben am Mittwoch die Handelsplätze in Moskau und in Budapest Gewinne verzeichnet. In Warschau und in Prag hingegen ging es leicht nach unten. Marktteilnehmer warteten auf die am Abend anstehende US-Leitzinsentscheidung. Mit einer

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    Angriff auf saudische Anlagen: UN können Iran nicht als Täter nennen

    NEW YORK (dpa-AFX) - Nach einer Untersuchung des weltweit aufsehenerregenden Angriffs auf saudische Öl-Anlagen im September können die UN einem Bericht zufolge nicht bestätigen, dass der Iran für die Tat verantwortlich ist. "Gegenwärtig ist es nicht möglich, eigenständig zu bestätigen, dass die

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    Untersuchungsausschuss zur geplatzten Pkw-Maut startet

    BERLIN (dpa-AFX) - Ein halbes Jahr nach dem Scheitern der umstrittenen Pkw-Maut nimmt am Donnerstag (11.15 Uhr) ein Untersuchungsausschuss des Bundestags die Arbeit auf. Das Gremium soll vor allem das Vorgehen von Verkehrsminister Andreas Scheuer durchleuchten. Die Opposition und auch der Bundesrechnungshof

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    Nestle verkauft US-Speiseeisgeschäft an Joint Venture Froneri

    ZÜRICH (dpa-AFX) - Nestlé und die Beteiligungsgesellschaft PAI Partners erweitern ihr bereits bestehendes Speiseeis-Joint-Venture. Der Schweizer Lebensmittelkonzern verkauft sein amerikanisches Glacé-Geschäft für 4 Milliarden Dollar an Froneri, wie es in einer Medienmitteilung vom Mittwochabend hieß.