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ROUNDUP: Starke Industrie in Italien - Frankreich und Spanien enttäuschen

·Lesedauer: 2 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die italienischen Industriebetriebe haben im Juli überraschend starke Produktionsdaten abgeliefert. Im Monatsvergleich sei die Produktion um 0,8 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt Istat am Freitag in Rom mit. Analysten wurden von der Entwicklung überrascht. Sie hatten im Schnitt einen geringfügigen Rückgang um 0,1 Prozent erwartet.

Außerdem ist die italienische Industrieproduktion im Juni etwas stärker gestiegen als bisher bekannt. Das Statistikamt revidierte den Anstieg auf 1,1 Prozent im Monatsvergleich nach oben, nachdem zuvor ein Zuwachs um 1,0 Prozent gemeldet worden war.

Damit haben die italienischen Betriebe deutlich besser abgeschnitten als die Industriefirmen in Spanien. Hier wurde im Juli spürbar weniger produziert. Gegenüber dem Vormonat fiel die Gesamtproduktion um 1,1 Prozent, wie das Statistikamt INE ebenfalls am Freitag mitteilte. Analysten hatten dagegen mit einem Zuwachs von im Schnitt 0,5 Prozent gerechnet. Auf Jahressicht stieg die Produktion zwar an, allerdings schwächer als erwartet.

Enttäuschend fielen auch die Produktionsdaten aus Frankreich aus, die auch am Freitag veröffentlicht wurden. Die französischen Industriebetriebe haben ihre Fertigung im Juli zwar gesteigert, aber nicht so stark wie erwartet. Gegenüber dem Vormonat stieg die Gesamtproduktion um 0,3 Prozent. Analysten hatten im Schnitt einen Zuwachs um 0,4 Prozent erwartet.

Nach Einschätzung von Konjunkturexperten des britischen Analysehauses Pantheon liegt die italienische Industrieproduktion zu Beginn des dritten Quartals um 1,5 Prozent über dem Niveau, das vor dem Ausbruch der Corona-Krise herrschte. Damit habe die italienische Industrie "viel besser" abgeschnitten als die Industrieproduktion in allen anderen großen Volkswirtschaften der Eurozone.

Die Experten von Pantheon erklärten das zuletzt starke Abschneiden der Industrieproduktion mit einem deutlichen Zuwachs bei der Fertigung von Investitionsgütern. Außerdem sei die Entwicklung im Juli auch durch einen Anstieg beim Maschinen- und Anlagenbau getrieben worden.

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