Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.318,95
    -205,32 (-1,32%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.136,91
    -48,06 (-1,15%)
     
  • Dow Jones 30

    34.725,47
    +564,69 (+1,65%)
     
  • Gold

    1.792,30
    -2,70 (-0,15%)
     
  • EUR/USD

    1,1152
    +0,0005 (+0,04%)
     
  • BTC-EUR

    33.833,95
    +889,14 (+2,70%)
     
  • CMC Crypto 200

    863,83
    +21,37 (+2,54%)
     
  • Öl (Brent)

    87,29
    +0,68 (+0,79%)
     
  • MDAX

    33.074,81
    -151,78 (-0,46%)
     
  • TecDAX

    3.412,09
    +0,22 (+0,01%)
     
  • SDAX

    14.785,60
    -225,53 (-1,50%)
     
  • Nikkei 225

    26.717,34
    +547,04 (+2,09%)
     
  • FTSE 100

    7.466,07
    -88,24 (-1,17%)
     
  • CAC 40

    6.965,88
    -57,92 (-0,82%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.770,57
    +417,79 (+3,13%)
     

ROUNDUP: SPD-Politiker Olaf Scholz zum Kanzler ernannt

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Olaf Scholz ist neunter Kanzler der Bundesrepublik Deutschland. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ernannte den SPD-Politiker am Mittwoch zum Nachfolger von Angela Merkel. Zuvor hatte ihn der Bundestag zum Bundeskanzler gewählt.

Auf den 63-jährigen Sozialdemokraten entfielen in geheimer Abstimmung 395 von 707 abgegebenen Stimmen. Es gab 303 Nein-Stimmen und 6 Enthaltungen, 3 Stimmen waren ungültig. Zur Wahl des Sozialdemokraten waren 369 Stimmen nötig. SPD, Grüne und FDP, die die erste Ampel-Koalition im Bund bilden, verfügen im Parlament zusammen über 416 Mandate, liegen also um 47 Mandate über der sogenannten Kanzlermehrheit. Einige Abgeordnete fehlten wegen Krankheit.

Scholz nahm die Wahl im Bundestag an. Der 63-Jährige ist erst der vierte SPD-Kanzler in der Geschichte der Bundesrepublik - nach Willy Brandt (1969-1974), Helmut Schmidt (1974-1982) und Gerhard Schröder (1998-2005). Die CDU stellte bislang die vier Kanzler Konrad Adenauer, Ludwig Erhard, Kurt Georg Kiesinger und Helmut Kohl sowie zuletzt Kanzlerin Merkel.

Die SPD hatte die Bundestagswahl am 26. September gewonnen und war nach einer Aufholjagd mit 25,7 Prozent stärkste Kraft vor der CDU/CSU (24,1 Prozent) geworden. Rechnerisch möglich wäre auch ein Jamaika-Bündnis aus Union, Grünen und FDP gewesen. Die zwei kleineren Parteien entschieden sich jedoch für Koalitionsverhandlungen mit der SPD. Ihr dann ausgehandelter 177 Seiten starker Koalitionsvertrag steht unter dem Leitmotiv "Mehr Fortschritt wagen".

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.