Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.669,29
    +154,75 (+1,00%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.109,10
    +50,05 (+1,23%)
     
  • Dow Jones 30

    35.022,78
    +199,43 (+0,57%)
     
  • Gold

    1.801,90
    -3,50 (-0,19%)
     
  • EUR/USD

    1,1774
    +0,0001 (+0,01%)
     
  • BTC-EUR

    27.297,24
    -332,16 (-1,20%)
     
  • CMC Crypto 200

    777,18
    -16,55 (-2,09%)
     
  • Öl (Brent)

    72,04
    +0,13 (+0,18%)
     
  • MDAX

    35.163,22
    +319,25 (+0,92%)
     
  • TecDAX

    3.668,39
    +19,87 (+0,54%)
     
  • SDAX

    16.349,95
    +140,56 (+0,87%)
     
  • Nikkei 225

    27.548,00
    +159,80 (+0,58%)
     
  • FTSE 100

    7.027,58
    +59,28 (+0,85%)
     
  • CAC 40

    6.568,82
    +87,23 (+1,35%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.834,96
    +150,36 (+1,02%)
     

ROUNDUP: Spanischer Corona-Hotspot Katalonien schränkt Nachtleben stark ein

·Lesedauer: 1 Min.

BARCELONA (dpa-AFX) - Zur Eindämmung der seit Tagen rasant steigenden Infektionszahlen schränkt der spanische Corona-Hotspot Katalonien das Nachtleben stark ein. Man werde eine Schließung der Innenbereiche aller nächtlichen Vergnügungslokale anordnen, teilte die Regionalregierung am Dienstag in Barcelona mit. Die Maßnahme solle am Freitagabend in Kraft treten. Über die Details werde noch gesprochen, sagte Regierungssprecherin Patricia Plaja. "Die Pandemie ist nicht zu Ende. Es gibt neue Varianten, die sehr ansteckend sind. Und viele sind noch nicht geimpft", warnte sie.

So schlimm wie in der beliebten Urlaubsregion an der Grenze zu Frankreich ist die Corona-Lage derzeit nirgendwo sonst in Spanien. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen kletterte dort zuletzt auf gut 378, wie das Gesundheitsministerium am Dienstag in Madrid mitteilte. Vor einer guten Woche lag dieser Wert noch bei 55. Zum Vergleich: In Spanien betrug die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag etwa 156, in Deutschland nur 5.

Ungeachtet der besorgniserregenden Lage sind die Strände, aber auch Hotels, Kneipen und Läden in Barcelona und anderen Küstengemeinden Kataloniens dieser Tage zum Teil total überfüllt, wie Medien berichteten. Unter den Besuchern gebe es "viele Touristen aus anderen Ländern Europas, die einräumen, sie seien vom pulsierenden Nachtleben angezogen" worden, schrieb die Zeitung "El Periódico".

Obwohl die Zahlen nirgendwo in Spanien so schnell steigen wie in Katalonien, nimmt die Inzidenz praktisch überall im Land zu. Auf den Balearen mit Mallorca, der liebsten Urlaubsinsel der Deutschen, betrug sie zuletzt knapp 129. Es sind nach amtlichen Angaben vor allem junge Menschen zwischen 12 und 29, die sich derzeit anstecken. Die Delta-Variante ist allerdings in Spanien noch nicht so weit verbreitet wie in Großbritannien, Portugal oder auch Deutschland.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.