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ROUNDUP: Sixt rechnet mit 'erheblichem' Umsatzwachstum 2023 - Sonderdividende

PULLACH (dpa-AFX) -Der Autovermieter Sixt DE0007231334 rechnet wegen einer andauernd hohen Nachfrage und höheren Preisen im laufenden Jahr mit einem deutlichen Wachstum. Ergebnisseitig dürfte das allerdings nicht der Fall sein: Das Vorsteuerergebnis (EBT) wird sich nach ersten Einschätzungen in diesem Jahr rückläufig entwickeln und nur im Bestfall an den Vorjahreswert heranreichen. Aktionäre sollen am bisherigen Erfolg des Unternehmens teilhaben, ihnen winkt neben einer erhöhten Dividende eine Sonderausschüttung. Für die Sixt-Aktie ging es nach Bekanntwerden der Nachrichten deutlich aufwärts: Die Papiere schnellten um 6,6 Prozent nach oben und notierten zuletzt bei 129,10 Euro. Damit kosteten die Scheine so viel wie seit Juni 2022 nicht mehr.

2023 dürfte der Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum "erheblich" ansteigen, teilte das im MDax DE0008467416 notierte Unternehmen am Dienstag in Pullach nahe München mit. Das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) sieht der Vorstand bei 430 bis 550 Millionen Euro. Jefferies-Analyst Constantin Hesse zeigte sich positiv überrascht vom überaus optimistischen Ausblick. Die avisierten Ziele lägen über dem Konsens, also den durchschnittlichen Erwartungen der Branchenkenner. Zudem gebe es in der Unternehmensprognose keine Anzeichen einer signifikanten Verschlechterung der Rahmenbedingungen.

Bereits in den ersten drei Monaten des Jahres zeichne sich eine deutliche Umsatzsteigerung ab, hieß es weiter. Für das erste Quartal rechnet Sixt gegenüber dem Vorjahreszeitraum mit einem Plus von 10 bis 25 Prozent, was rechnerisch 638,9 bis 726 Millionen Euro hieße. Allerdings dürfte das Vorsteuerergebnis (EBT) sich zwischen 20 und 40 Millionen Euro einpendeln. Im Vorjahreszeitraum hatte Sixt hier noch 93,5 Millionen Euro ausgewiesen.

Die Diskrepanz erklärte der Vorstand damit, dass sich zu Beginn des vergangenen Jahres Personalbestand und Flottengröße pandemiebedingt noch auf niedrigem Niveau befunden hätten. Weil in den USA derzeit zudem mehr Geld für eine große Werbekampagne in die Hand genommen wird, drücken diese Kosten auf das Ergebnis. Die USA sind inzwischen der größte Einzelmarkt für Sixt.

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Nach ersten Berechnungen fuhr Sixt im Gesamtjahr 2022 ein Konzernergebnis vor Steuern von 550 Millionen Euro nach 442 Millionen Euro 2021 ein. Für das laufende Jahr bedeutet das, dass das Vorsteuerergebnis nur im Bestfall stabil bleiben wird. Zum Konzernumsatz machte der Konzern keine Angaben.

Für das abgeschlossene Geschäftsjahr will Sixt auf der Hauptversammlung eine Dividende von 4,11 Euro je Stammaktie und 4,13 Euro je Vorzugsaktie vorschlagen. Zudem sollen Aktionäre jeweils von einer Sonderausschüttung von 2,00 Euro je Aktie profitieren. Für das Vorjahr hatten Aktionäre 3,70 Euro je Stammaktie und 3,72 Euro je Vorzugsaktie erhalten. In den Hochzeiten der Corona-Pandemie hatte Sixt Stammaktien-Inhabern sogar die Ausschüttung gestrichen und lediglich die Mindestdividende bei Vorzugspapieren ausgezahlt.