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ROUNDUP: Siemens-Rivale Schneider Electric hebt Gewinnprognose - Rekordhoch

·Lesedauer: 3 Min.

RUEIL-MALMAISON (dpa-AFX) - Der französische Elektrokonzern Schneider Electric <FR0000121972> hat im ersten Halbjahr dank der Konjunkturerholung deutlich zugelegt und seine Ergebnisprognose hochgeschraubt. Nun soll der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf den Firmenwert (Ebita) in diesem Jahr aus eigener Kraft um 19 bis 24 Prozent steigen und nicht mehr nur um 14 bis 20 Prozent, wie der Siemens-Rivale <DE0007236101> am Freitag in Rueil-Malmaison bei Paris mitteilte. Die Aktie des Konzern stieg in Paris auf ein Rekordhoch.

Das Papier legte zuletzt um 1,5 Prozent auf 140,88 Euro zu und lag damit hinter dem Brillenkonzern EssilorLuxottica <FR0000121667> mit an der Spitze im Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145>. Bei 142,32 Euro erreichte der Kurs vorher einen Bestwert.

RBC-Analyst Mark Fielding schrieb, das operative Ergebnis habe vor allem dank der Sparte für das Energiemanagement die Markterwartungen übertroffen. Das wiederaufgenommene Aktienrückkaufprogramm laufe nun bis Ende 2022 - bisher seien von den veranschlagten 1,5 bis 2 Milliarden Euro zusammengenommen 316 Millionen Euro dafür ausgegeben worden.

Das Unternehmen erlöste in den ersten sechs Monaten mit 13,8 Milliarden Euro 19 Prozent mehr als im coronabedingt schwachen Vorjahreszeitraum. Das waren auf vergleichbarer Basis auch 6 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorkrisenjahrs 2019. Das operative Ergebnis stieg in der ersten Jahreshälfte um gut die Hälfte auf 2,4 Milliarden Euro und damit auf Rekordniveau, die entsprechende Marge schnellte auf 17,1 Prozent hoch. Der Gewinn unter dem Strich verdoppelte sich auf 1,6 Milliarden Euro.

Schneider Electric macht seine Geschäfte vor allem im Energiemanagement und der Industrieautomatisierung. Fast in allen Regionen konnten die Sparten im ersten Halbjahr prozentual zweistellig zulegen. Das Energiemanagement profitierte von hoher Nachfrage nach Energielösungen für Wohngebäude wie für Rechenzentren. Der Auftrag für öffentliche Stromnetz-Infrastruktur in Ägypten zahlte sich ebenso aus. In der Öl- und Gasindustrie seien die Erlöse noch vom Ölpreisverfall im vergangenen Jahr belastet, besserten sich aber. In der Industrieautomatisierung half die erstarkte Nachfrage von Maschinenbauern.

Die erhöhte Prognose für den operativen Gewinn speist sich aus den angehobenen Aussichten für Umsatz und Marge des Konzerns. Der Erlös soll aus eigener Kraft - also bereinigt um Wechselkurseinflüsse sowie Zu- und Verkäufe von Unternehmensteilen - um 11 bis 13 Prozent zulegen statt um 8 bis 11 Prozent. Die operative Marge soll sich gegenüber dem Vorjahr nun um 1,2 bis 1,5 Prozentpunkte ausweiten. Bisher standen 0,9 bis 1,3 Prozentpunkte im Plan. Damit dürfte die operative Marge nun 16,9 bis 17,2 Prozent erreichen.

Wegen des guten Laufs will der Konzern sein Aktienrückkaufprogramm wieder aufnehmen. Das ursprünglich für 2019 bis 2021 ausgelegte Programm war in der Covid-Krise vergangenes Jahr auf Eis gelegt worden. Nun soll es bis Ende 2022 laufen. Von den 1,5 bis 2 Milliarden Euro, die dafür vorgesehen waren, sind bis dato erst 316 Millionen Euro ausgegeben. Allerdings kauft der Konzern nur zu Kursen von unter 150 Euro zurück.

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