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ROUNDUP/Platzeck: Keine Alternative zu Dialog mit Russland

·Lesedauer: 1 Min.

ROSTOCK (dpa-AFX) - Der Vorsitzende des Deutsch-Russischen Forums, Matthias Platzeck, sieht trotz des angespannten Verhältnisses zu Russland keine Alternative zu Gesprächen. "Denn gerade, wenn alles hochkocht, wenn uns viele Dinge überhaupt nicht gefallen können, wenn die Spannungen zunehmen, ist es aus meiner Sicht der falscheste Weg, Dialog einzustellen, Gespräche nicht mehr zu führen, Kontakte und Brücken abzubrechen", sagte Brandenburgs früherer Ministerpräsident und Ex-SPD-Chef am Mittwoch im ZDF-Morgenmagazin. Das habe noch nie zu besseren Ergebnissen geführt. Er sei froh, dass die Regierung von Mecklenburg-Vorpommern daran festgehalten haben, den Russlandtag zu veranstalten. Auch Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hatte dies damit begründet, dass es besser sei, im Dialog zu bleiben.

Das deutsch-russische Wirtschaftstreffen wird weitgehend digital ablaufen. In den vergangenen Tagen war angesichts der russischen Politik unter anderem gegenüber drei deutschen Nichtregierungsorganisationen Kritik an dem Treffen laut geworden.

Schwesig sagte, wie bei früheren Russlandtagen habe es Debatten gegeben, ob dieses Wirtschaftstreffen angesichts des schwierigen Verhältnisses zwischen Deutschland und Russland überhaupt stattfinden sollte: "Aber ich finde es besser, darüber miteinander zu sprechen, als Türen zuzuschlagen und gemeinsame Chancen zu vergeben." Es gebe grundlegende Meinungsverschiedenheiten. Schwesig nannte dabei den Umgang mit der Opposition im Land. Sie bekräftigte die bisherige Linie der Schweriner Landesregierung zum Bau der umstrittenen Ostseepipeline Nord Stream 2. "Ihre Fertigstellung liegt im beiderseitigen Interesse, auch im deutschen. Wir brauchen das Gas aus dieser Leitung für die künftige Energieversorgung in Deutschland."

Neben Schwesig und Platzeck sind unter anderem der russische Industrie- und Handelsminister Denis Manturow, der russische Botschafter in Deutschland, Sergej Netschajew, und der Gouverneur des Leningrader Gebietes, Alexander Drosdenko, angekündigt.