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ROUNDUP: L'Oreal setzt mehr um als erwartet

·Lesedauer: 2 Min.

CLICHY (dpa-AFX) - Der französische Kosmetikkonzern L'Oreal <FR0000120321> hat im zweiten Quartal mehr umgesetzt als erwartet. Dabei profitierte das Unternehmen unter anderem von der Wiedereröffnung der Friseure. Umsatz und Gewinn lagen deutlich über dem schwachen Vorjahr, welches von den coronabedingten Einschränkungen des öffentlichen Leben geprägt war. Die Aktie verlor am Freitagvormittag in einem schwachen Gesamtmarkt aber leicht.

Die Erlöse kletterten auf vergleichbarer Basis in den drei Monaten bis Ende Juni gegenüber dem Vorjahreszeitraum um gut ein Drittel auf knapp 7,6 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstagabend mitteilte. Sowohl alle Regionen als auch alle Segmente legten zu. Analysten hatten mit einem leicht geringeren Anstieg gerechnet.

Für das erste Halbjahr ergibt sich damit auf vergleichbarer Basis ein Umsatzplus von rund einem Fünftel auf 15,2 Milliarden Euro. Unter dem Strich verdiente der Kosmetikkonzern rund 2,4 Milliarden Euro, nach 1,8 Milliarden im Vorjahr.

Die Aktie verlor am Freitagvormittag leicht um 0,2 Prozent. Die Kennziffern des Körperpflegekonzerns hätten die Erwartungen solide übertroffen, kommentierte Goldman-Sachs-Analyst Olivier Nicolai. die Margen nannte sein Kollege Martin Deboo von der Investmentbank Jefferies "in line".

"Trotz der immer noch unsicheren gesundheitlichen Lage erholt sich der Schönheitsmarkt allmählich und verzeichnete ein zweistelliges Wachstum", sagte Konzernchef Nicolas Hieronimus. Das Unternehmen habe den Markt mit einem "außergewöhnlichen zweiten Quartal" deutlich übertroffen. "Wir sind zuversichtlicher denn je, dass wir in der Lage sein werden, den Markt zu übertreffen und ein Jahr des Wachstums sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis zu erreichen."

Besonders deutliche Umsatzzuwächse erzielte L'Oreal bei professionellen Pflegeprodukten. Die Wiedereröffnung von Friseursalons macht sich bemerkbar. Wie schon in den Vorquartalen verbuchte der Konzern erneut deutliche Steigerungen mit medizinischen Hautpflegeprodukten, die vor allem in Apotheken verkauft werden. Zwar konnte L'Oreal auch mit seinen Luxusmarken zulegen. Allerdings fiel der Umsatzanstieg in dem Segment mit dem Massengeschäft wegen der negativen Auswirkungen der Krise am schwächsten aus.

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