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ROUNDUP/KMK-Chefin Ernst: Alle Schüler sollen noch im März zur Schule

·Lesedauer: 2 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Britta Ernst, hofft darauf, dass noch im März alle Schulen bundesweit wieder geöffnet werden können. "In der Kultusministerkonferenz sind wir uns einig: Wir wollen, dass noch im März alle Schülerinnen und Schüler wieder zur Schule gehen - auch wenn es im Regelfall erst mal Wechselunterricht sein wird", sagte Brandenburgs Bildungsministerin dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Freitag). "Einige Bundesländer, in denen die Inzidenzwerte sehr niedrig sind, werden sich auch für Präsenzunterricht entscheiden", fügte die SPD-Politikerin hinzu. Gerade der Wechselunterricht ermögliche das Einhalten von Abständen sehr gut.

Nicht in allen Ländern wird das so optimistisch gesehen. Hessen plant bis zu den Osterferien keine weiteren Öffnungs- oder Lockerungsschritte in den Schulen. Das teilte ein Sprecher des Kultusministeriums am Freitag in Wiesbaden mit. Die Osterferien dauern in Hessen vom 6. bis 16. April.

Auch das Bildungsministerium in Thüringen äußerte sich verhalten. "Ob das jetzt im März alles noch klappt (...) - das ist Glaskugelleserei", sagte ein Sprecher in Erfurt. "Wir können jetzt nicht zusagen, dass im März alle Schülerinnen und Schüler in die Schule gehen. Aber gleichzeitig können wir das auch nicht jetzt schon als Ziel abschreiben."

Nordrhein-Westfalen will allerdings alle Schüler vor Beginn der Osterferien am 29. März zumindest eingeschränkt tageweise in den Präsenzunterricht zurückholen. Kein Schüler solle dabei länger als eine Woche ohne Präsenzunterricht sein.

Am 22. Februar hatten in zehn Ländern wieder Grundschulen aufgemacht

- für Wechselbetrieb mit halben Klassen, die abwechselnd zur Schule

kommen, oder auch Vollbetrieb mit festen Gruppen, teilweise mit Maskenpflicht auch im Unterricht. In manchen Ländern blieb es Eltern freigestellt, ob sie ihre Kinder schicken. Am Dienstag hatten sich die Bildungsminister der Länder darauf verständigt, die Schulöffnungen weiter voranzutreiben.

Ernst betonte, man könne trotz der veränderten Situation wegen der Virusmutationen nicht noch einmal mehrere Wochen warten. "Dafür haben die Schulschließungen einen zu hohen sozialen Preis", betonte sie. Kinder und Jugendliche litten stark unter der Beschränkung ihrer Kontakte - nicht nur durch schlechtere Bildungschancen, sondern auch psychisch. "Das darf uns nicht kalt lassen", sagte Ernst. "Deshalb ist für mich klar, dass wir nicht nur die Grundschulen öffnen müssen, sondern auch an den weiterführenden Schulen zumindest in den Wechselunterricht gehen müssen."