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ROUNDUP: Jüngster Zukauf treibt Dermapharm an - Aktie legt kräftig zu

GRÜNWALD (dpa-AFX) -Der Arzneimittelhersteller Dermapharm DE000A2GS5D8 ist mit deutlich mehr Umsatz und Gewinn ins neue Jahr gestartet. "Die wesentlichen Wachstumsimpulse im Auftaktquartal resultierten aus dem Erwerb der Arkopharma-Gruppe, einem starken organischen Wachstum in unserem Bestandsportfolio sowie ein wiedereinsetzendes Wachstum im Segment Parallelimport", sagte Unternehmenschef Hans-Georg Feldmeier laut einer Mitteilung am Montag.

An der Börse kam die Zahlenvorlage gut an. Die Aktie legte im Mittagshandel um rund 8,5 Prozent auf 47,66 Euro zu und erreichte damit den höchsten Stand seit Ende August. Seit dem Jahreswechsel summieren sich die Kursgewinne auf mehr als ein Viertel. Aktionäre, die Aktien schon seit fünf Jahren besitzen, können sich über ein Plus von gut drei Viertel freuen.

Der Umsatz kletterte in den ersten drei Monaten um 37,8 Prozent auf 319 Millionen Euro und das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (bereinigtes Ebitda) stieg um 40,9 Prozent auf 105,8 Millionen Euro, wie das Unternehmen in Grünwald mitteilte. Die entsprechende Marge verbesserte sich um 0,8 Prozentpunkte auf 33,2 Prozent. Unter dem Strich blieb ein auf die Aktionäre anfallender Gewinn von knapp 49 Millionen Euro nach 36,8 Millionen Euro ein Jahr zuvor.

Jefferies-Experte Alexander Thiel lobte in einer ersten Reaktion die starken Resultate. Die Erwartungen seien klar getoppt worden, alle Bereiche hätten dazu beigetragen, so der Experte.

Die Ziele für das Gesamtjahr bestätigte Dermapharm. Das Unternehmen hatte in der Pandemie durch die Auftragsproduktion von Corona-Impfstoffen für den Hersteller Biontech US09075V1026 eine Sonderkonjunktur erlebt. Dieser Rückenwind lässt - wie überall in der Branche - auch bei Dermapharm nach. Gleichwohl soll der Umsatz in diesem Jahr auf 1,08 bis 1,11 Milliarden Euro steigen. Dabei setzt der Konzern auch auf seinen jüngsten Zukauf, den französischen Arznei- und Nahrungsergänzungsmittelhersteller Arkopharma. Das bereinigte operative Ergebnis dürfte hingegen auf 300 bis 310 Millionen Euro sinken.