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ROUNDUP: IT-Dienstleister Kontron will deutlich mehr verdienen - Aktie legt zu

LINZ (dpa-AFX) -Der österreichische IT-Dienstleister Kontron (früher S&T) AT0000A0E9W5 rechnet im laufenden Jahr mit einem Gewinnsprung. Der Nettogewinn soll 2023 im fortgeführten Geschäft mit Diensten rund um das Internet der Dinge (IoT-Bereich) um ein Viertel auf über 60 Millionen Euro steigen, wie das im SDax DE0009653386 notierte Unternehmen am Montag in Linz mitteilte. Der Umsatz soll 2023 aus eigener Kraft um rund 10 Prozent auf etwa 1,2 Milliarden Euro wachsen. Die Auftragsbücher seien gut gefüllt. Kontron hatte Ende 2022 einen Großteil des IT-Dienstleistungsgeschäfts verkauft.

An der Börse kamen die starken Perspektiven für den IT-Dienstleister gut an. Die Aktien legten im Vormittagshandel um neun Prozent auf 17,78 Euro zu. Der Kurs des Unternehmens schaffte es über das Dezember-Hoch von 17,66 Euro. Die Titel gehörte zu größten Gewinnern im SDax DE0009653386. Der Index der kleineren deutschen Werte bewegte sich zeitgleich mit einem halben im Plus.

Die vorläufigen Zahlen für 2022 signalisierten ein starkes viertes Quartal, teilte Kontron weiter mit. Die Umsatzprognose für das abgelaufenen Jahr würde erfüllt. Das Unternehmen hatte für 2022 für das fortgeführte Geschäft Erlöse in Höhe von rund 1,1 Milliarden Euro und inklusive der verkauften Gesellschaften 1,5 Milliarden Euro im Visier.

Beim operativen Nettoergebnis inklusive der verkauften Einheiten würden zwar keine vorläufigen Zahlen vorliegen. Kontron gehe aber weiterhin davon aus, das Ziel von 56 Millionen Euro zu erreichen.

Analyst Martin Comtesse vom Investmenthaus Jefferies sprach von einem "optimistischen Ausblick" nach einem starken vierten Quartal. "Die soliden Auftragsbücher und zwei kürzlich gewonnene Großaufträge machen das Umsatzwachstum gut planbar", so der Experte.

Die Barbestände von Kontron nach dem Verkauf des IT-Service Geschäfts sollen bereits 2023 für strategische Zukäufe im IoT-Bereich und Aktienrückkäufe genutzt werden, teilte Kontron weiter mit. Zudem plane das Management, die Dividende für 2022 auf einen Euro je Aktie zu erhöhen. Ein Jahr zuvor hatte das Unternehmen 35 Cent je Aktie ausgeschüttet. Die finalen Zahlen will das Unternehmen mit dem Geschäftsbericht 2022 am 29. März vorlegen.