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ROUNDUP: Industriestimmung in der Eurozone trübt sich leicht ein

LONDON (dpa-AFX) -Die Stimmung in den Industrieunternehmen der Eurozone hat sich im Februar wieder etwas eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex von S&P Global sank gegenüber dem Vormonat um 0,3 Punkte auf 48,5 Zähler, wie S&P am Mittwoch in London nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Ein vorläufiges Ergebnis wurde damit bestätigt. In den drei Monaten zuvor war der Indikator von niedrigem Niveau aus jeweils gestiegen.

S&P sprach trotz der Stimmungseintrübung von einer Stabilisierung der Produktion. Zuvor sei die Herstellung acht Monate in Folge gesunken. Positiv wirke sich aktuell das Abklingen der Lieferengpässe und die verbesserte Verfügbarkeit von Rohstoffen aus. Auch der Kostendruck habe nachgelassen.

Der Rückgang des Gesamtindikators ist nicht zuletzt damit zu erklären, dass der Unterindikator für die Lieferzeiten sank. Dieses Phänomen, das bereits früher aufgetreten ist, belastet den Gesamtindikator, obwohl damit ein aktuell positiver Umstand verbunden ist. Normalerweise gelten sinkende Lieferzeiten aber als Zeichen für eine geringere Nachfrage. Derzeit ist damit jedoch eine Entspannung in den Handelsketten verbunden.

Die Ausweitung der Produktion sei eine gute Nachricht, kommentierte S&P-Chefökonom Chris Williamson. "Allerdings war diese positive Entwicklung in erster Linie darauf zurückzuführen, dass sich die Liefersituation auf breiter Front verbessert hat." Der Auftragseingang habe sich hingegen schwach entwickelt. "Wenn das Produktionswachstum aufrechterhalten werden soll und nicht länger von der Abarbeitung der Auftragsbestände abhängig sein soll, wird die Nachfrage in den nächsten Monaten wohl wieder anziehen müssen."

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Die Daten im Überblick:

Region/Index Februar Prognose Vorläufig Vormonat EURORAUM Industrie 48,5 48,5 48,5 48,8 DEUTSCHLAND Industrie 46,3 46,5 46,5 47,3 FRANKREICH Industrie 47,4 47,9 47,9 50,5 ITALIEN Industrie 52,0 51,0 --- 50,4 SPANIEN Industrie 50,7 49,0 --- 48,4

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