Deutsche Märkte öffnen in 8 Stunden 2 Minuten
  • Nikkei 225

    28.864,32
    -65,78 (-0,23%)
     
  • Dow Jones 30

    31.496,30
    +572,20 (+1,85%)
     
  • BTC-EUR

    43.085,28
    +1.694,71 (+4,09%)
     
  • CMC Crypto 200

    982,93
    +39,75 (+4,21%)
     
  • Nasdaq Compositive

    12.920,15
    +196,65 (+1,55%)
     
  • S&P 500

    3.841,94
    +73,47 (+1,95%)
     

ROUNDUP: Hochwasserlage bleibt angespannt

·Lesedauer: 2 Min.

KÖLN/MAINZ/WIESBADEN (dpa-AFX) - Die Hochwasserlage bleibt in mehreren Bundesländern angespannt. Bei Köln ist das Hochwasser im Rhein am Donnerstag weiter gestiegen. Bis Freitagfrüh um 6.00 Uhr wurde das Erreichen der Hochwassermarke II bei einem Pegelstand von 8,30 Metern erwartet, ab dem der Schiffsverkehr eingestellt werden muss. Am Freitag rechnet das Hochwassermeldezentrum Rhein in Mainz für Köln mit dem Höchststand zwischen 8,40 und 8,70 Metern. In der Stadt sollen am Freitag vorsichtshalber mobile Wände an den Zugängen vom Rhein zur Altstadt aufgebaut werden.

Auf dem Rhein in Nordrhein-Westfalen galt am Donnerstag fast durchgehend eine Beschränkung der Schifffahrt. Bei Bonn war die Hochwassermarke II überschritten, die Schiffe auf dem Abschnitt mussten vor Anker gehen. Von Köln an Richtung Düsseldorf galt zunächst die Hochwassermarke I, bei der Schiffe mit geringem Tempo nur in der Flussmitten fahren dürfen. In Bonn waren im Zentrum die Uferbereiche auf beiden Seiten des Flusses überschwemmt.

In Rheinland-Pfalz verharren die Pegelstände am Oberrhein auf hohem Niveau, wie das Hochwassermeldezentrum (HMZ) in Mainz mitteilte. Es rechnet damit, dass am Pegel in Mainz der Höchststand von vergangenem Wochenende am Samstag leicht überschritten wird. Laut Prognose wird ein Wasserstand von 6,20 bis 6,50 Metern erwartet. Auch am Mittelrhein steigen die Wasserstände demnach weiterhin an. In Koblenz soll laut HMZ am Freitagmorgen ein Höchststand von 7 bis 7,30 Metern erreicht werden. An den Pegeln Maxau, Speyer, Bingen, Kaub und Koblenz sei die Hochwassermarke II überschritten.

Auch in Hessen müssen die Menschen sich in einigen Regionen weiterhin auf Überflutungen einstellen. Das aktuelle Hochwasser hat manche Gebiete in Hessen in temporäre Seenlandschaften verwandelt, etwa in der Wetterau und im Main-Kinzig-Kreis. Für Donnerstag und Freitag rechnete das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) mit einer zweiten Welle, die vor allem Ost- und Südosthessen treffen dürfte. In Südhessen dürften wieder das Kinzig- und Nidda-Gebiet sowie weiterhin auch der Rhein und Neckar betroffen sein, hieß es. Am Rhein könnte das Hochwasser bis Samstag bis zur Meldestufe III ansteigen, was einem "außergewöhnlichen Hochwasser" entspräche.