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ROUNDUP: Hochtief verdient erneut mehr - Gewinnziel für 2022 bestätigt

ESSEN (dpa-AFX) -Der Baukonzern Hochtief DE0006070006 hat den Gewinn im dritten Quartal dank einer stabilen Auftragslage erneut gesteigert. Dazu trugen alle Regionen bei. Aber auch das Geschäft des spanischen Autobahnbetreibers Abertis ES0111845014, an dem Hochtief rund 20 Prozent hält, lief deutlich besser. Der um Sondereffekte bereinigte Konzerngewinn sei im Jahresvergleich um mehr als zwölf Prozent auf gut 131 Millionen Euro gestiegen, teilte das SDaxDE0008467416-Unternehmen am Donnerstag in Essen mit.

"Die Weltwirtschaft hat aktuell mit erheblichen makroökonomischen Herausforderungen zu kämpfen", schrieb Unternehmenschef Juan Santamaría Cases in einem Brief an die Aktionäre. Hochtief steuere dem aktiv entgegen. Der Konzern sei dank einer soliden Aufstellung in seinen wichtigsten Märkten gut positioniert.

Für das laufende Jahr peilt Hochtief weiter einen bereinigten Konzerngewinn von 475 bis 520 Millionen Euro an. Das wären bis zu rund 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Zuversichtlich stimmen den Manager auch die prall gefüllten Auftragsbücher und gute Aussichten auf noch mehr Orders. Hochtief habe zudem für 2022 und darüber hinaus mögliche Projekte im Wert von rund 600 Milliarden Euro identifiziert.

Inklusive Sondereffekten wies Hochtief für die Monate Juli bis September einen Gewinn von 115 Millionen Euro aus. Das waren gut 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Umsatz kletterte um 35 Prozent auf knapp 7,2 Milliarden Euro. Dazu trugen auch positive Währungseffekte wie ein starker US-Dollar bei. Der Kurs der Hochtief-Aktie reagierte auf die Bilanzvorlage kaum und gab zuletzt um rund 0,8 Prozent nach.

Erst jüngst hat der spanische Großaktionär ACS seinen Anteil an Hochtief auf 68 Prozent aufgestockt. Im September erwarb ACS die 14,5-prozentige Hochtief-Beteiligung des italienischen Infrastrukturkonzerns Atlantia IT0003506190 für insgesamt 577,8 Millionen Euro. Rechnet man die Aktien heraus, die Hochtief selbst hält, liegt ACS' Beteiligung sogar bei rund 70,3 Prozent.