Werbung
Deutsche Märkte schließen in 1 Stunde 38 Minute
  • DAX

    17.734,35
    -103,05 (-0,58%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.921,10
    -15,47 (-0,31%)
     
  • Dow Jones 30

    37.892,73
    +117,35 (+0,31%)
     
  • Gold

    2.399,40
    +1,40 (+0,06%)
     
  • EUR/USD

    1,0669
    +0,0023 (+0,21%)
     
  • Bitcoin EUR

    60.762,59
    +2.192,89 (+3,74%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.336,48
    +23,86 (+1,85%)
     
  • Öl (Brent)

    82,77
    +0,04 (+0,05%)
     
  • MDAX

    25.983,52
    -205,92 (-0,79%)
     
  • TecDAX

    3.190,33
    -20,51 (-0,64%)
     
  • SDAX

    13.922,85
    -109,52 (-0,78%)
     
  • Nikkei 225

    37.068,35
    -1.011,35 (-2,66%)
     
  • FTSE 100

    7.849,10
    -27,95 (-0,35%)
     
  • CAC 40

    8.023,36
    +0,10 (+0,00%)
     
  • Nasdaq Compositive

    15.519,64
    -81,86 (-0,52%)
     

ROUNDUP/Deutschland: Industrieaufträge fallen nach starkem Vormonat kräftig

WIESBADEN/BERLIN (dpa-AFX) -Die deutsche Industrie hat im Januar erheblich weniger Aufträge erhalten als im Vormonat. Der kräftige Rückgang um 11,3 Prozent folgt jedoch auf einen starken Zuwachs im Dezember. Dieser wurde von bisher 8,9 Prozent auf 12,0 Prozent revidiert, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Der heftige Rückgang zu Jahresbeginn sei auf das hohe Volumen an Großaufträgen im Dezember zurückzuführen, erklärten die Statistiker. Im Januar befanden sich die Großaufträge dann wieder auf durchschnittlichem Niveau.

Im weniger schwankenden Dreimonatsvergleich stellt sich die Entwicklung günstiger dar: Bis Januar stieg der Auftragseingang gegenüber den vorherigen drei Monaten um 2,3 Prozent. Im Zweimonatsvergleich erhöhten sich die Aufträge sogar um 5,9 Prozent, wie das Bundeswirtschaftsministerium in Berlin angibt. "Stimmungsindikatoren wie der Ifo-Geschäftsklimaindex oder der Einkaufsmanagerindex lassen eine Stabilisierung der Industriekonjunktur im ersten Quartal erwarten", erklärte das Ministerium.

Die Zahlen zum Jahresstart fielen jedoch durchweg schwach aus: Sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland kamen gut 11 Prozent weniger Aufträge. Besonders deutlich war der Rücksetzer mit rund einem Viertel in der Eurozone. Vorleistungs- und Konsumgüter wurden jeweils weniger bestellt, am deutlichsten gingen aber die Aufträge für Investitionsgüter zurück. Hier dürfte der Rückpralleffekt seitens der Großaufträge am stärksten gewirkt haben.

Analyst Jens-Oliver Niklasch von der Landesbank Baden-Württemberg kommentierte: "Alles in allem also keine schlechte Zahl, sobald man einmal den ersten Schreck über das Januar-Minus überwunden hat." Allerdings sei die Entwicklung nicht gut genug, um den Abwärtstrend der letzten Quartale zu drehen. "Die Konjunktur verharrt im Tal."