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ROUNDUP: Deutsche Pfandbriefbank verteidigt eigene Finanzlage - Aktie im Minus

GARCHING (dpa-AFX) -Die Deutsche Pfandbriefbank DE0008019001 versucht angesichts hoher Rückstellungen für Kreditausfälle Zweifel an ihrer Finanzlage zu zerstreuen. Sie habe ihren Refinanzierungsbedarf für 2024 schon weitgehend gedeckt, teilte die Bank am Donnerstag in Garching bei München mit. Die Einlagen von Kunden hätten die Marke von sieben Milliarden Euro überschritten. Zudem hat das Institut den Angaben zufolge seit dem Sommer mehrere Pfandbrief-Anleihen ausgegeben. An der Börse konnte die Botschaft jedoch zunächst nicht überzeugen.

Der Aktienkurs der Bank lag nach der Mitteilung vom frühen Nachmittag mit 2,7 Prozent im Minus. Seit Ende Januar hat das Papier rund ein Fünftel an Wert eingebüßt und wird nur noch rund halb so teuer gehandelt wie vor einem Jahr.

Die Bank verwies nun auf die hohen Summen auf den Konten von Kunden, die bei ihr Tages- und Festgelder angelegt haben. Davon entfielen sechs Milliarden Euro auf Festgelder mit einer durchschnittlichen Laufzeit von mehr als drei Jahren. Die Liquiditätsdeckungsquote des Instituts liegt den Angaben zufolge mit 212 Prozent mehr als doppelt so hoch wie vorgeschrieben.

Der Gewerbeimmobilien-Finanzierer hatte seine Risikovorsorge für faule Kredite im vierten Quartal drastisch erhöht. Im Gesamtjahr 2023 erzielte die Bank nach Angaben vom Vortag dennoch einen Vorsteuergewinn von 90 Millionen Euro. Damit traf sie das untere Ende ihrer Gewinnprognose, die sie im November deutlich gekappt hatte.