Deutsche Märkte geschlossen
  • Nikkei 225

    28.226,08
    +257,09 (+0,92%)
     
  • Dow Jones 30

    34.395,01
    -194,76 (-0,56%)
     
  • BTC-EUR

    16.114,91
    -248,35 (-1,52%)
     
  • CMC Crypto 200

    401,44
    -4,71 (-1,16%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.482,45
    +14,45 (+0,13%)
     
  • S&P 500

    4.076,57
    -3,54 (-0,09%)
     

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Klare Gewinne vor US-Wahlen

NEW YORK (dpa-AFX) -Vor den US-Zwischenwahlen und der Veröffentlichung neuer US-Inflationsdaten in dieser Woche haben die US-Aktienmärkte am Montag merklich zugelegt. Der Dow Jones Industrial US2605661048 schloss mit einem Plus von 1,31 Prozent bei 32 827,00 Punkten. Damit überwand der US-Leitindex die 200-Tage-Linie, die als Gradmesser für den längerfristigen Trend gilt. Der marktbreite S&P 500 US78378X1072 gewann 0,96 Prozent auf 3806,80 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 US6311011026 legte um 1,11 Prozent auf 10 977,00 Punkte zu.

Laut Michael Wilson von Morgan Stanley deuten die Umfragen darauf hin, dass die Republikaner mindestens in einer Kammer des US-Kongresses gewinnen werden. Dies stelle einen potenziellen Katalysator für niedrigere Anleiherenditen und höhere Aktienkurse dar, so Wilson. Die Zwischenwahlen könnten den Aktienkursen in den kommenden Monaten weiteren Auftrieb geben, wenn man sich an der Geschichte orientiere, glaubt auch Börsenexperte Ed Yardeni.

Unter den Einzelwerten standen die Aktien von Meta US30303M1027 mit einem Kursgewinn von 6,5 Prozent als Nasdaq-100-Spitzenreiter im Anlegerfokus. Beim Facebook-Konzern steht laut Medienberichten ein deutlicher Stellenabbau bevor. Es gehe um mehrere Tausend Arbeitsplätze, schrieb das "Wall Street Journal" in der Nacht zum Montag. Die "New York Times" nannte keine Zahlen, aber berichtete, es könnten die bisher bedeutendsten Stellenstreichungen seit Gründung des Unternehmens im Jahr 2004 werden. Facebook hatte zuletzt gut 87 000 Mitarbeiter.

Die Apple-Papiere US0378331005 trotzten Spekulationen, wonach der iPhone-Hersteller seine diesjährigen Produktionsschätzungen für das Smartphone angesichts einer abkühlenden Nachfrage kürzt. Medienberichten zufolge bestehen zudem Lieferengpässe beim neuen iPhone 14 Pro und Pro max mitten im wichtigen Weihnachtsgeschäft. JPMorgan-Analyst Samik Chatterjee meinte jedoch, dass dies den Gesamterfolg aufgrund der Kundentreue nicht zwingend schmälern müsse. Die über weite Strecken des Handels schwächelnden Aktien drehten im späten Handel ins Plus und gewannen letztlich 0,4 Prozent.

Nach Geschäftszahlen von Biontech US09075V1026 legten die Papiere des Corona-Impfstoffherstellers um 4,2 Prozent zu. Gewinn und Umsatz der Mainzer wuchsen im dritten Quartal nicht mehr so schnell wie zuvor. Dennoch hob Biontech das Jahresumsatzziel für seinen Corona-Impfstoff an und grenzte die Prognosespanne am oberen Ende ein.

Der Euro EU0009652759 stieg über die Parität. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,0022 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 0,9993 (Freitag: 0,9872) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 1,0007 (1,0130) Euro gekostet.

US-Staatsanleihen gaben nach. Am Markt war von einem ruhigen Wochenauftakt die Rede. Der Terminkontrakt für zehnjährige Anleihen (T-Note-Future) fiel um 0,37 Prozent auf 109,64 Punkte. Die Rendite für zehnjährige Staatsanleihen stieg leicht auf 4,21 Prozent.