Werbung
Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    17.735,07
    +56,88 (+0,32%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.894,86
    +17,09 (+0,35%)
     
  • Dow Jones 30

    39.087,38
    +90,99 (+0,23%)
     
  • Gold

    2.091,60
    +36,90 (+1,80%)
     
  • EUR/USD

    1,0839
    +0,0032 (+0,29%)
     
  • Bitcoin EUR

    57.354,00
    -161,98 (-0,28%)
     
  • CMC Crypto 200

    885,54
    0,00 (0,00%)
     
  • Öl (Brent)

    79,81
    +1,55 (+1,98%)
     
  • MDAX

    26.120,64
    +295,99 (+1,15%)
     
  • TecDAX

    3.429,24
    +40,91 (+1,21%)
     
  • SDAX

    13.857,04
    +84,65 (+0,61%)
     
  • Nikkei 225

    39.910,82
    +744,63 (+1,90%)
     
  • FTSE 100

    7.682,50
    +52,48 (+0,69%)
     
  • CAC 40

    7.934,17
    +6,74 (+0,09%)
     
  • Nasdaq Compositive

    16.274,94
    +183,02 (+1,14%)
     

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Moderate Gewinne - Dow holt etwas auf

NEW YORK (dpa-AFX) -Die wichtigsten US-Börsenindizes haben am Donnerstag mehrheitlich Gewinne eingefahren. Durchwachsene Unternehmens- und Konjunkturnachrichten dämpften allerdings die Kauflaune, weshalb es für erneute Rekorde nicht reichte.

Am besten schlug sich letztlich der am Vortag schwächelnde Leitindex Dow Jones Industrial US2605661048 mit einem Plus von 0,64 Prozent auf 38 049,13 Punkte. Positiv aufgenommenen Zahlen von IBM US4592001014 und Dow Inc US2605571031 überwogen neue Negativ-Schlagzeilen von Boeing US0970231058.

Der marktbreite S&P 500 US78378X1072 schaffte einen Anstieg um 0,53 Prozent auf 4894,16 Zähler, während der technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 US6311011026 nur einen Gewinn von 0,10 Prozent auf 17 516,99 Prozent ins Ziel rettete. Ihn belasteten vor allem die enttäuschenden Tesla US88160R1014-Zahlen.

Die US-Wirtschaft war im Schlussquartal 2023 stärker als erwartet gewachsen. Doch die Neubauverkäufe blieben im Dezember trotz eines deutlichen Anstiegs hinter den Prognosen zurück, während die Aufträge für langlebige Güter überraschend stagnierten - Analysten hatten mit einem Zuwachs gerechnet. Dazu stieg die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stärker als erwartet, liegt aber weiter auf einem eher niedrigen Niveau.

Licht und Schatten gab es auch seitens der Unternehmen. Tesla-Aktien beendeten ihre jüngste Konsolidierung und sackten als Schlusslicht im Nasdaq 100 um rund zwölf Prozent ab. Sie notierten damit auf dem tiefsten Stand seit Mai vergangenen Jahres. Der Elektroautobauer enttäuschte sowohl mit seinen Quartalszahlen, die ein nachlassendes Wachstum belegten, als auch mit einem tristen Geschäftsausblick.

Die Aktien von Boeing US0970231058 waren mit minus 5,7 Prozent größter Verlierer im Dow. Auf die Stimmung drückten einmal mehr Turbulenzen rund um das Flugzeugmodell 737-9 Max. Nach einem gefährlichen Zwischenfall dürfen die zwischenzeitlich stillgelegten Maschinen dieses Typs zwar bald wieder in die Luft steigen. Die US-Luftfahrtbehörde FAA will aber vorerst keinen weiteren Ausbau der Produktion von allen Modellen der 737 Max genehmigen. In Reaktion darauf strich die Bank of America ihre Kaufempfehlung für Boeing.

Beim Krankenversicherer Humana US4448591028 sorgten ein im Jahresvergleich drastisch gestiegener Quartalsverlust sowie ein enttäuschender Gewinnausblick für einen Kursrutsch um 11,7 Prozent. Zeitweise hatten die Aktien den tiefsten Stand seit Frühjahr 2020 erreicht.

Dagegen sprangen die Aktien des Computerkonzerns IBM nach einem überraschend starken Wachstumsausblick und der Ankündigung von Stellenstreichungen um 9,5 Prozent hoch. Damit eroberten sie den Spitzenplatz im US-Leitindex. Zeitweise waren sie so teuer wie seit über zehn Jahren nicht mehr. Dahinter gewannen die Anteilscheine des Chemiekonzerns Dow trotz mäßiger Zahlen und Ziele 3,5 Prozent.

Ein rekordhoher Jahresumsatz, ein kräftiger Gewinnanstieg und ein optimistischer Ausblick bescherten der Fluggesellschaft American Airlines US02376R1023 ein Kursplus von 10,3 Prozent.

Der Euro notierte mit zuletzt 1,0842 US-Dollar wenig bewegt. Die EZB hatte den Referenzkurs auf 1,0893 (Mittwoch: 1,0905) Dollar festgesetzt und der Dollar damit 0,9180 (0,9170) Euro gekostet.

US-Staatsanleihen legten etwas zu. Der Terminkontrakt für zehnjährige Anleihen (T-Note-Future) stieg um 0,32 Prozent auf 111,31 Punkte. Die Rendite für zehnjährige Staatspapiere ging im Gegenzug auf 4,13 Prozent zurück./gl/he

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---