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ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Dow dreht nach Rekordhoch ins Minus

·Lesedauer: 3 Min.

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Aktienmärkte haben am vorletzten Handelstag eines ausgesprochen erfolgreichen Börsenjahres moderate Verluste verbucht. Bis kurz vor Handelsschluss bewegten sich die Leitindizes am Donnerstag fast durchgehend im Plus, wobei der Dow Jones Industrial <US2605661048> im frühen Geschäft ein weiteres Rekordhoch bei 36 679 Punkten erklomm. In den Schlussminuten scheinen einige Anleger dann doch kalte Füße bekommen zu haben.

Letztlich sank der Dow um 0,25 Prozent auf 36 398,08 Punkte. Damit steuert der US-Leitindex auf einen Jahresgewinn von knapp 12 Prozent zu. Der S&P 500 <US78378X1072> fiel am Donnerstag um 0,30 Prozent auf 4778,73 Zähler. Im frühen Handel hatte er ebenfalls ein Rekordhoch erreicht. Der Nasdaq 100 <US6311011026> büßte 0,38 Prozent auf 16 429,10 Punkte ein. Damit sieht es für den technologielastigen Index - aufs Jahr gesehen - deutlich besser aus: Plus 28 Prozent lautet die bisherige Jahresbilanz.

Bereits vor Handelsstart wurden die Zahlen zu den wöchentlichen Erstanträgen auf US-Arbeitslosenunterstützung veröffentlicht, die besser als prognostiziert ausfielen. Laut dem Analysten Jeffrey Halley vom Händler Oanda dürften sie für gute Stimmung am Markt sorgen. Zudem hat sich das Geschäftsklima in der Region Chicago - gemessen am dortigen Einkaufsmanagerindex - im Dezember stärker als erwartet aufgehellt.

Im Anlegerfokus stand das für den späten Tagesverlauf anberaumte Telefonat von US-Präsident Joe Biden mit Wladimir Putin zum Thema Ukraine. Für den Fall eines weitergehenden militärischen Eingreifens in der Ukraine droht Biden dem russischen Staatschef mit harten Sanktionen. Der Russland-Ukraine-Konflikt gilt auch mit Blick auf die ersten Wochen des Jahres 2022 als zentrales geopolitisches Risiko. Eine weitere Eskalation des Konflikts dürfte auch die Aktienmärkte in schwere Turbulenzen versetzen, glaubt Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Handelshaus Robomarkets.

Unter den Einzelwerten standen die Aktien von Micron Technology <US5951121038> mit einem Minus von 2,4 Prozent stärker unter Druck. Der Halbleiterkonzern hatte gewarnt, dass der anhaltende Lockdown in der chinesischen Metropole Xi’an dessen Halbleiterproduktion beeinträchtigen könnte. Ein Händler sagte, die Region stehe für rund zehn Prozent der weltweiten Produktionskapazitäten für sogenannte Nand-Chips. Die Micron-Titel waren wenige Tage vor Weihnachten deutlich nach oben gesprungen, weil der Konzern aufgrund einer hohen Nachfrage nach Chips einen optimistischen Ausblick gegeben hatte.

Biogen <US09062X1037> fielen um 7,1 Prozent, nachdem der Elektronikkonzern Samsung einen Bericht im "Korea Economic Daily" zu Gesprächen über eine Übernahme des US-Biotechkonzerns dementiert hatte. Am Vortag waren Biogen nach den Übernahmespekulationen um 9,5 Prozent hoch geschnellt.

Dass der Elektroautobauer Tesla <US88160R1014> in den USA knapp eine halbe Million Wagen wegen möglicherweise sicherheitsgefährdender Mängel zurückruft, ließ die Aktien um 1,5 Prozent fallen. Betroffen von dem Rückruf sind 356 000 Autos der Reihe "Model 3", die 2017 bis 2020 gebaut wurden. Hinzu kommen 119 000 Fahrzeuge des "Model S" aus den Jahren 2014 bis 2021 wegen der Gefahr einer sich unerwartet öffnenden Motorhaube.

Der Euro <EU0009652759> notierte zuletzt bei 1,1326 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,1334 (Mittwoch: 1,1303) Dollar festgesetzt.

Der Dollar hatte damit 0,8823 (0,8847) Euro gekostet. US-Staatsanleihen legten zu. Der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) stieg zuletzt um 0,17 Prozent auf 130,44 Punkte. Die Rendite für zehnjährige Staatspapiere fiel auf 1,51 Prozent.

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