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ROUNDUP/Aktien New York: Die Rekordserie reißt nicht ab

·Lesedauer: 2 Min.

NEW YORK (dpa-AFX) - Eine ganze Reihe überraschend guter Konjunkturdaten sowie starke Quartalszahlen von UnitedHealth haben die Rally an den US-Börsen am Donnerstag befeuert. Sowohl der Dow Jones Industrial <US2605661048> als auch der marktbreite S&P 500 <US78378X1072> Index schwangen sich zu weiteren Rekorden auf. Die Börsenbarometer an der technologielastigen Nasdaq blieben derweil weitere Höchstmarken noch schuldig.

Der Dow kletterte im frühen Handel um 0,63 Prozent auf 33 943 Punkte und scheiterte nur knapp an der nächsten runden Marke von 34 000 Punkten. Der S&P 500 rückte um 0,62 Prozent auf 4150 Zähler vor. Der Nasdaq 100 <US6311011026> legte mit 1,06 Prozent auf 13 950 Punkte noch stärker zu, blieb aber unter dem Rekordhoch vom Dienstag.

Vor der Startglocke veröffentlichte Daten vom Arbeitsmarkt, aus dem Einzelhandel sowie Frühindikatoren regionaler Notenbanken übertrafen sämtlich die Markterwartungen. Lediglich die Industrieproduktion blieb im März hinter den Prognosen von Volkswirten zurück. "Die Ökonomie der Vereinigten Staaten präsentiert sich damit nun fast schon gefährlich stark", schrieb Analyst Tobias Basse von der Landesbank NordLB mit Blick auf die starken Einzelhandelsumsätze im März.

Aktien von UnitedHealth <US91324P1021> führten mit einem Kursplus von drei Prozent die Gewinner im Dow an. Der Krankenversicherer startete trotz der Corona-Pandemie mit einem kräftigen Gewinnsprung ins Jahr.

Papiere von Citigroup <US1729674242> gaben nach anfänglichen Gewinnen leicht nach. Der Finanzriese hat zu Jahresbeginn dank eines boomenden Wertpapierhandels und Investmentbankings sowie stark gesunkener Kreditrisiken deutlich mehr verdient. Im ersten Quartal steigerte die Bank den Gewinn gegenüber dem Vorjahreszeitraum um mehr als das Dreifache auf 7,9 Milliarden Dollar.

Nicht gut kamen die Quartalsberichte von Bank of America <US0605051046> und U.S. Bancorp an. Die Aktien büßten 3,6 beziehungsweise 5 Prozent ein. Bei Bank of America habe das Investmentbanking nur durchwachsen abgeschnitten und damit schlechter als bei anderen Großbanken, sagte ein Börsianer. Die Kurse beider Aktien waren zudem seit Anfang November stark gestiegen.

Der Computerkonzern Dell <US24703L1035> trennt sich von seiner Mehrheitsbeteiligung an dem Softwarehersteller VMware. Die Unternehmen sollen unabhängig voneinander aufgestellt werden. Bei Anlegern kam die Ankündigung gut an: Dell-Aktien zogen um sechs Prozent an.