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ROUNDUP/Aktien New York: Dow-Jones-Index schleppt sich auf Rekordhoch

·Lesedauer: 2 Min.

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Dow Jones Industrial <US2605661048> hat am Montag seine Rekordjagd mit Mühe fortgesetzt. Der US-Leitindex hatte im frühen Handel bei rund 32 931 Punkten eine historische Bestmarke erreicht und lag zuletzt minimal im Minus bei 32 766,16 Punkten.

Der Optimismus über das von US-Präsident Joe Biden unterzeichnete Corona-Hilfspaket für die US-Wirtschaft sowie besser als von Experten erwartete Konjunkturdaten hatten zunächst für gute Laune gesorgt. In den New Yorker Industrieunternehmen hat sich die Stimmung im März überraschend deutlich aufgehellt. Gleichwohl ließ beim Dow der Schwung im weiteren Handelsverlauf wieder nach.

Der marktbreite S&P 500 <US78378X1072> trat bei 3942,86 Punkten nahezu auf der Stelle. Der technologielastige Nasdaq 100 <US6311011026> rückte um 0,35 Prozent auf 12 983,17 Punkte vor.

Aus Unternehmenssicht standen zu Wochenbeginn Pharmakonzerne im Fokus. So knickten die Aktien von Eli Lilly <US5324571083> als Schlusslicht im S&P 500 um fast neun Prozent ein. Studiendaten zu einem Alzheimer-Medikament hatten enttäuscht.

Für die Anteilsscheine von GenMark Diagnostics <US3723091043> ging es um 29 Prozent auf 23,87 Dollar nach oben. Roche <CH0012032048> will das Unternehmen für 24,05 US-Dollar je Aktie übernehmen. Die Transaktion sei ein kleiner, aber sinnvoller Zukauf für den Schweizer Pharmakonzern und erweitere dessen Diagnostik-Portfolio, schrieb Analyst Michael Leuchten von der Schweizer Großbank UBS. GenMark bietet molekulardiagnostische Tests an, die mehrere Krankheitserreger aus einer einzigen Patientenprobe nachweisen sollen. Die Aktien von Roche notierten in Zürich zuletzt 1,6 Prozent im Plus.

Die Papiere von Alibaba <US01609W1027> wiederum büßten 1,6 Prozent ein. Der chinesische Internet-Riese steht einem Pressebericht zufolge unter Druck, einen Teil seiner Beteiligungen an Medienunternehmen abzustoßen. Die chinesische Regierung sei besorgt über den Einfluss des Unternehmens auf die gesellschaftliche Meinung im Land, berichtete das "Wall Street Journal" und bezog sich dabei auf mit der Sache vertraute Personen.