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ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax geht erneut die Puste aus

·Lesedauer: 2 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax <DE0008469008> hat auch am Mittwoch nach anfänglichen Gewinnen an Kraft eingebüßt. Über weite Strecken präsentierte sich der deutsche Leitindex lustlos. Er schloss mit minus 0,09 Prozent auf 15 450,72 Punkten, nachdem er im frühen Handel noch Anlauf auf sein am Vortag erreichtes Rekordhoch bei etwas über 15 568 Punkten genommen hatte. Der MDax <DE0008467416> der mittelgroßen Werte hingegen stieg zur Wochenmitte um 0,21 Prozent auf 32 780,36 Zähler.

Jenseits der Marke von 15 500 Punkten im Dax bekämen die Marktteilnehmer Höhenangst, konstatierte Marktexperte Andreas Lipkow von Comdirect. Hier komme der Leitindex derzeit nicht weiter. Die Luft sei vorerst raus, es deute sich bereits das Börsensommerloch an.

Bankenwerte <EU0009658806> waren europaweit schwach und litten unter der Aussicht auf eine anhaltende Niedrigzinsphase. Im Dax verloren die Aktien der Deutschen Bank <DE0005140008> 1,16 Prozent und im MDax die Anteile der Commerzbank <DE000CBK1001> 2,21 Prozent. Investment-Experte Jack Siu von Credit Suisse machte darauf aufmerksam, dass der Begriff von der "Inflation am Zenit" unter Investoren bereits die Runde mache. Die Wirtschaft dürfte sich allmählich wieder normalisieren, die Knappheit von Gütern und der Preisdruck dürften nachlassen, glaubt Siu. Deswegen gingen nun auch die Renditen am Anleihemarkt weiter zurück.

An der Spitze im MDax gewannen K+S <DE000KSAG888> 5,53 Prozent. Einige Anleger spekulierten wohl angesichts der angespannten Lage zwischen der Europäischen Union und Belarus auf Sanktionen gegen den Dünger-Konkurrenten Belaruskali, die nun anscheinend tatsächlich kommen werden. Das Unternehmen sei einer der wichtigsten Devisenbeschaffer des Landes in US-Dollar, sagte ein Börsianer. Gerade in Westeuropa könnten Sanktionen zu einer Kalidünger-Verknappung führen, was günstig für K+S wäre.

Im Nebenwerteindex SDax <DE0009653386> hatten die Aktien von Verbio <DE000A0JL9W6> mit plus 6,66 Prozent die Nase vorn. Analystin Alina Köhler von Hauck & Aufhäuser rechnet bei dem Hersteller von Biokraftstoffen mittelfristig mit einer höheren Wachstumsdynamik als bisher.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> sank um 0,11 Prozent auf 4031,67 Punkte. Der Pariser Cac 40 <FR0003500008> und der Londoner FTSE 100 <GB0001383545> gingen prozentual kaum verändert aus dem Handel. An der Wall Street stand der Dow Jones Industrial <US2605661048> zum europäischen Handelsende leicht höher.

Der Euro <EU0009652759> kostete nach Börsenschluss 1,2203 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,2229 (Dienstag: 1,2264) US-Dollar festgesetzt, der Dollar somit 0,8177 (0,8154) Euro gekostet. Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von minus 0,22 Prozent am Vortag auf minus 0,25 Prozent. Der Rentenindex Rex <DE0008469107> stieg um 0,18 Prozent auf 144,42 Punkte. Der Bund-Future <DE0009652644> gewann 0,22 Prozent auf 170,29 Punkte./ajx/he

--- Von Achim Jüngling, dpa-AFX ---

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