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ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax wagt neuen Anlauf auf Rekordhoch

FRANKFURT (dpa-AFX) -Nach den moderaten Vortagesverlusten hat der deutsche Aktienmarkt am Dienstag ein wenig Boden gutgemacht. Rückenwind kommt aus den USA. Dort hatten der Dow Jones Industrial US2605661048 und der marktbreite S&P 500 US78378X1072 am Montag neue Höchstmarken erreicht. Sinkende Renditen an den Anleihemärkten hatten den US-Werten nochmals Auftrieb verliehen.

Der Dax DE0008469008 stieg im frühen Handel bis auf 16 999 Punkte und lag damit nur noch 4 Zähler unter seinem Rekordhoch von Mitte Dezember. Zuletzt notierte der Leitindex 0,18 Prozent im Plus bei 16 972,02 Punkten. Der MDax DE0008467416 gewann 0,04 Prozent auf 26 111,14 Punkte. Für den EuroStoxx EU0009658145 als Leitindex der Eurozone ging es um rund 0,3 Prozent nach oben.

"Diese Rally ist beeindruckend und beängstigend zugleich", schrieb Thomas Altmann von QC Partners. Denn mit den Kursen stiegen die Bewertungen immer weiter an. Angesichts der hohen Kurse und Bewertungen gebe es mit Blick auf die anstehenden Quartalsbilanzen der Tech-Riesen Apple US0378331005, Amazon US0231351067, Meta US30303M1027, Alphabet US02079K3059 und Microsoft US5949181045 "keinen Raum für Enttäuschungen".

Ob ein Rekordhoch des Dax Bestand hat, muss sich ohnehin erst noch zeigen. Am Mittwochabend entscheidet die US-Notenbank Fed über die Leitzinsen, Anleger erhoffen sich von der turnusmäßigen Sitzung Aufschluss über den weiteren geldpolitischen Pfad der Notenbank. Die an den Finanzmärkten heiß diskutierte Frage ist, wann die Fed erstmals nach längerer Zeit wieder die Zinsen senkt und wie viele Zinssenkungen es in diesem Jahr geben wird.

Unter den Einzelwerten sorgen Delivery Hero DE000A2E4K43 als klares MDax-Schlusslicht mit minus 9,1 Prozent und einem Rekordtief für Aufsehen. Der Essenslieferdienst hat seine Beteiligung am britischen Wettbewerber Deliveroo GB00BNC5T391 an institutionelle Investoren verkauft. Die rund 68 Millionen Deliveroo-Papiere wechselten zu je 113 Pence den Besitzer - ein Abschlag von gut sieben Prozent auf den Montagschlusskurs. Beim Einstieg dürfte Delivery Hero deutlich mehr gezahlt haben. UBS CH0244767585-Analyst Jo Barnet-Lamb wertete den Schritt dennoch als vernünftig.

Die Volkswagen-Vorzugsaktien DE0007664039 reagierten mit einem moderaten Kursverlust von 0,3 Prozent auf die Nachricht, dass der Autokonzern den geplanten Börsengang seiner Batteriesparte Powerco verschoben hat. VW versicherte aber, an den Finanzierungsplänen für das Segment festzuhalten und sieht einen Börsengang als nun als Option für die Zukunft.

Die Titel von Hapag-Lloyd DE000HLAG475 gerieten nach vorläufigen Geschäftszahlen der Reederei mit minus 8,3 Prozent unter Druck. Nach Aussage eines Händlers liegt der operative Gewinn (Ebit) 2023 mit 2,5 Milliarden Euro unter der Konsensschätzung. Im laufenden Jahr sei mit einem deutlichen Umsatzrückgang zu rechnen und der zuletzt starke Anstieg der Frachtraten dürfte ein Ende finden.

Die Aktien von Jungheinrich DE0006219934 büßten 5,4 Prozent ein, nachdem die Investmentbank Oddo BHF die Papiere des Gabelstapler-Herstellers von "Outperform" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 44 auf 35 Euro reduziert hatte. Der zuständige Analyst begründete dies unter anderem mit seiner Erwartung, dass die Jahreszahlen von Jungheinrich den Markt kaum positiv überraschen dürften und der Ausblick auf 2024 konservativ ausfallen sollte.

Die Anteilsscheine der Lufthansa DE0008232125 verteuerten sich um 1,4 Prozent. Sie reagierten damit auf eine Hochstufung von Morgan Stanley US6174464486 von "Underweight" auf "Equal-Weight". Zudem erhöhte die US-Investmentbank ihr Kursziel von 6,70 auf 9,80 Euro.