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ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Freundliches Ende nach zähem Start

·Lesedauer: 2 Min.

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Nach einer eher schleppenden ersten Handelshälfte haben Europas wichtigste Aktienmärkte den Handel am Donnerstag letztlich überwiegend freundlich beendet. Budget-Pläne von US-Präsident Joe Biden stützten am Nachmittag zeitweise ebenso die Kurse wie eine freundliche Wall Street.

Der EuroStoxx 50 <EU0009658145> schloss 0,19 Prozent höher mit 4039,21 Punkten, nachdem er am Nachmittag den höchsten Stand seit 2008 nur knapp verpasst hatte. Der französische Leitindex Cac-40 kletterte am Nachmittag auf den höchsten Stand seit dem Jahr 2000, am Ende des Tages blieb noch ein Plus von 0,69 Prozent auf 6435,71 Punkte. Für den britischen FTSE 100 <GB0001383545> ging es um 0,10 Prozent nach unten auf 7019,67 Zähler.

Wie die "New York Times" unter Berufung auf ihr vorliegende Dokumente berichtet, wird US-Präsident Joe Biden am Freitag einen Sechs-Billionen-Dollar-Haushalt vorschlagen. Mit dem Budget sollten Bildung, Gesundheitsversorgung und Infrastruktur des Landes gestärkt werden.

Aus Branchensicht waren europäische Luftfahrtaktien am Donnerstag besonders gefragt. Sie reagierten damit auf die Bekanntgabe präzisierter mittelfristiger Produktionspläne des Flugzeugbauers Airbus <NL0000235190>. Analysten zeigten sich von den Zielen für die Mittelstreckenjets der Modellfamilie A320 positiv überrascht. Die Airbus-Papiere lagen mit einem Plus von gut neun Prozent an der Spitze im EuroStoxx 50 und im Cac-40. Die Anteile der Triebwerkhersteller MTU <DE000A0D9PT0> und Rolls-Royce <GB00B63H8491> gewannen im Sog der Airbus-Rally rund zweieinhalb beziehungsweise fast vier Prozent. Safran <FR0000073272> und Meggitt <GB0005758098> rückten um 3,7 beziehungsweise 3,1 Prozent vor.

Am EuroStoxx-Ende sackten Bayer <DE000BAY0017> um gut fünf Prozent ab. Der US-Glyphosat-Rechtsstreit des deutschen Agrarchemie-Konzerns geht nach einer Gerichtsschlappe in eine neue Runde. Der zuständige Richter hatte einem Vergleichsentwurf zum Umgang mit künftigen Klagen seine Zustimmung verweigert.