Deutsche Märkte geschlossen
  • Nikkei 225

    27.968,99
    -58,85 (-0,21%)
     
  • Dow Jones 30

    34.512,10
    +659,57 (+1,95%)
     
  • BTC-EUR

    16.363,68
    +446,79 (+2,81%)
     
  • CMC Crypto 200

    405,25
    +4,55 (+1,14%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.436,74
    +452,96 (+4,12%)
     
  • S&P 500

    4.071,22
    +113,59 (+2,87%)
     

ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Deutliche Einbußen - Ukraine und Ölpreis belasten

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Belastet von zunehmenden Angriffen Russlands auf die Ukraine und weiter steigenden Ölpreisen haben die europäischen Aktienmärkte am Donnerstag erheblich nachgegeben. Der EuroStoxx 50 <EU0009658145> verlor letztlich 2,06 Prozent auf 3741,78 Punkte. Der französische Cac 40 <FR0003500008> fiel um 1,84 Prozent auf 6378,37 Zähler. Der britische FTSE 100 <GB0001383545> büßte 2,57 Prozent auf 7238,85 Punkte ein.

Trotz erneuter Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine wurden die russischen Luftangriffe auf das Nachbarland verstärkt. Die fortgesetzten Kriegshandlungen Moskaus und damit einhergehende Sanktionen des Westens trieben die Ölpreise weiter nach oben - auf den höchsten Stand seit 2008. Dies schürte neue Rezessionsängste.

Aus Branchensicht verbuchten die Aktien aus dem europäischen Reise- und Freizeitsektor mit minus 4,6 Prozent die höchsten Verluste, dicht gefolgt von Papieren aus der Handelsbranche. Beste Branche und die einzige im Plus waren Rohstoffwerte.

Unter den Einzelwerten sorgten die Aktien von TIM (Telecom Italia) <IT0003497168> für Aufmerksamkeit. Sie brachen um 14 Prozent ein, nachdem das Unternehmen für das vierte Quartal einen Nettoverlust berichtet hatte, der höher als die Marktkapitalisierung ausfiel.

Dagegen schossen die Papiere von London Stock Exchange <GB00B0SWJX34> nach unerwartet starken Quartalszahlen um mehr als 9 Prozent nach oben. Der irische Baustoffkonzern CRH <IE0001827041> legte ebenfalls starke Zahlen vor. Die Aktie konnte sich nach anfänglichen Gewinnen der Gesamtmarktschwäche jedoch nicht entziehen und verlor 2,0 Prozent.